15. Oktober 2021 / 18:12 Uhr

Phönix Lübeck will gegen Eintracht Norderstedt nachlegen

Phönix Lübeck will gegen Eintracht Norderstedt nachlegen

Lisa Wittmaier
Lübecker Nachrichten
Haris Hyseni gegen Norderstedts Keeper Lars Oliver Huxsohl.
Haris Hyseni gegen Norderstedts Keeper Lars Oliver Huxsohl. © Agentur 54°
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Nach dem 2:2 im Derby bleibt die Meisterrunde für die Adlerträger im Blickfeld.

Geht für den 1. FC Phönix Lübeck noch etwas in Sachen Regionalliga-Aufstiegsrunde? „Wir wollen auf jeden Fall zeigen, dass wir zu den Top-Fünf gehören“, will Trainer Daniel Safadi besser abschneiden als in der Vorsaison.

Mit Eintracht Norderstedt erwarten die Adler am Buniamshof (Samstag, 13 Uhr) einen Gegner, der bislang ebenfalls hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist.„Wir sind wirklich genervt und haben sechs Punkte in den letzten drei Spielen verschenkt“, sagt Trainer Jens Martens nach den Partien gegen Holstein Kiel II (4:4), Teutonia (1:1) und Heide (2:2). Das Hinspiel gewann die Eintracht zum Auftakt deutlich mit 4:0. „Was die Sache nicht einfacher macht“, so Martens. „Ich erwarte ein 50:50-Prozent-Spiel. Die Lübecker sind sehr wechselhaft, haben natürlich auch Qualität. Das macht die Aufgabe schwierig für uns.“

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Salomon fordert gleiche Leistung wie auf der Lohmühle

So klaglos wie sich Phönix im Hinspiel in Norderstedt seinem Schicksal ergeben hatte, so bissig präsentierten sich die Adler beim 2:2 im Derby vor 6000 Fans auf der Lohmühle, überzeugten spielerisch und gingen teils über die Schmerzgrenze. „Genau das muss die Messlatte sein. Um uns tatsächlich noch für die Meisterrunde zu qualifizieren, müssen wir daran anknüpfen, was wir auf der Lohmühle gezeigt haben und eine Serie starten“, sagt Sportdirektor Frank Salomon. Gleiches gilt für Martens: „Wir müssen jetzt angreifen, wollen wir die Meisterrunde noch erreichen.“

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Das Hinspiel, und vor allem wie man sich in Norderstedt präsentiert hat, das ist bei den Phönixern noch immer ein Thema. „Da ist Wiedergutmachung angesagt“, unterstreicht Safadi. Fraglich sind noch die Einsätze von Fabian Graudenz nach seinem Pferdekuss und von Michael Kobert, der erkältet war.

Kubilay Büyükdemir erneut gegen Ex-Klub

Besonders motiviert sein dürfte Kubilay Büyükdemir: Der 24-jährige Offensivspieler trumpfte zuletzt im Derby groß auf und gehörte im Duell mit seinem Ex-Klub VfB zu den Torschützen. Jetzt geht’s wieder gegen einen „Ex“, nämlich Norderstedt. Dort kickte „Kubi“ von November 2018 bis August 2019 unter Eintracht-Trainer Jens Martens (17 Einsätze). „Das 2:2 gegen den VfB war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen aber noch eine Schippe drauf legen. Für uns zählt nur ein Sieg“, sagt Büyükdemir, der immer noch einen guten Draht nach Norderstedt pflegt.

Freier Eintritt mit VfB-Karte

Aktion zum Spiel: Alle Phönix-Fans erhalten heute gegen Vorlage eines Tickets vom Stadtderby gegen den VfB aus dem Gästefanblock A und Fanblock G1 freien Eintritt. Die Aktion war eigentlich für das später abgesagte HSV-Spiel vorgesehen.


Vor dem Spiel:
Phönix-Kader: Tittel, Heyden, Grünitz, Thiel, Vinberg, Fischer, van Zutphen, Ibraimo, Knudsen, Hyseni, Lambach, Gnerlich, Budimbu, Kwame, Büykükdemir, Kobert, Bock, Korup, Rasgele, Graudenz, Kisekka, Bouali (drei Spieler werden noch gestrichen) Nicht dabei: Hübner (Fußverletzung), Wahab (Zahn-OP), Abou Rashed (Reha nach Kreuzbandriss) Schiedsrichter: Timo Daniel (SV RW Damme); Assistenten: Soeren Steeg, Philip Holzenkämpfer
Anpfiff: Samstag, 13 Uhr, Stadion Buniamshof, Lübeck Stadionöffnung: 11.30 Uhr