17. Oktober 2020 / 20:32 Uhr

Phönix Lübeck will über Risum-Lindholm ins Halbfinale

Phönix Lübeck will über Risum-Lindholm ins Halbfinale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frank Salomon (l.) und Daniel Safadi haben mit den Adlern das Halbfinale im Visier.
Frank Salomon (l.) und Daniel Safadi haben mit den Adlern das Halbfinale im Visier. © 54°/Felix König
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Stammkräfte wie Björn Lambach, Dustin Thiel und Tobias Warschewski schont Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck zwar im Viertelfinale des Landespokals beim Oberligisten Frisia Risum-Lindholm (So., 14 Uhr), das Ziel ist aber klar: „Wir wollen ins Halbfinale, wo attraktive Gegner warten. Ein Stadtduell gegen den VfB Lübeck, gegen Weiche Flensburg oder Pokalsieger SV Todesfelde“, sagt Phönix-Sportchef Frank Salomon.

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In den vergangenen Jahren gewann er die meisten Duelle gegen Frisia, verlor aber auswärts auch einmal mit Strand 08. "Wir nehmen den Gegner nicht auf die leichte Schulter, von der Mentalität mache ich mir auch keine Sorgen. Aber beim 11:1 im Test gegen Travemünde haben einige Spieler aus der zweiten Reine oder die etwas hinten anstanden, auf sich aufmerksam gemacht. Es wurde gut kombiniert und die Jungs haben viele schöne Tore erzielt", erläutert Salomon. Im Tor soll Niklas Grünitz Spielpraxis sammeln. Die Stammkräfte Haris Hyseni und Kusi Kwame sind zwar dabei, wenn um 8.30 Uhr der Bus abfährt, stehen aber nicht in der Startelf, verriet Salomon.

In den Reihen der Lindholmer kicken indes zwei Spieler, die aus dem Gebiet des LN-Sportbuzzers bekannt sind. Der großgewachsene Stürmer Jannik Fust (28) ging in der Saison 2016/2017 für Eutin 08 auf Torejagd und stieg mit den Ostholsteinern in die Regionalliga Nord auf, während Mittelfeldspieler Jannik Schmalfeld (23) insgesamt fünf Jahre bis diesen Sommer bei Ex-Landesligist Lübecker SC 99 spielte. Beide sind Arbeitskollegen bei der Polizei. „Die Phönixer sind in der Favoritenrolle. Wir kommen über die Mannschaftsleistung und müssen einen guten Tag erwischen“, sagt Fust.

„Wir erwarten einen durchgehend athletischen Gegner mit einer hohen Handlungsschnelligkeit. Als Option bleibt uns wohl nur noch den Reisebus im eigenen 16er zu parken, lange die Null zu halten, um dann noch einen erfolgreichen Konter zu fahren“, sagt Trainer Bernd Ingwersen.

1. FC Phönix Lübeck - Hamburger SV II (10.10.2020)

Die Spieler des 1. FC Phönix feiern bei Sonnenschein am Buniamshof den ersten Heimsieg. Zur Galerie
Die Spieler des 1. FC Phönix feiern bei Sonnenschein am Buniamshof den ersten Heimsieg. ©

Sein gleichberechtigter Kollege Christian Knies hofft auf „ein spannendes Spiel, dass wir unseren Fans und unserer Region bieten wollen. Alles andere wäre vermessen und weit weg von der Realität.“ Und der defensive Mittelfeldspieler Marvin Bruhn gibt auf der Homepage zu verstehen: „Die Mannschaft verspricht alles zu geben, sich in jeden Ball zu werfen und hofft, dass die Leistungen unabhängig vom Ergebnis anerkannt werden.“ Der Glaube an eine Pokalsensation hört sich irgendwie anders an...

Seid es drum. 150 Zuschauer sind im Niko-Nissen-Stadion zugelassen. Wobei der Verein daraufhin weist, dass das Kontingent auf 100 Frisia-Mitglieder, Gäste-Fans sowie von Teammitgliedern ausgewählte Personen aufgeteilt wurde. Aus diesem Grund gibt es keine Tageskasse. Fust & Co. waren mit einem 2:0 bei Landesligist TuS Collegia Jübek ins Viertelfinale eingezogen. sta/GIE