23. Juli 2020 / 22:19 Uhr

Phönix Wildau verhindert spät eine Blamage gegen Deutsch Wusterhausen

Phönix Wildau verhindert spät eine Blamage gegen Deutsch Wusterhausen

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
Julien Gade (l.) erzielte gegen Phönix den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich.
Julien Gade (l.) erzielte gegen Phönix den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. © Kevin Päplow
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Testspiel: Lange hielt der Kreisligist Deutsch Wusterhausen ein Remis, doch kurz vor dem Schlusspfiff setzte sich der Favorit durch.

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SG Phönix Wildau – SG Grün Weiß Deutsch Wusterhausen 3:2 (2:1). Tore: 0:1 Tobias Weiland (1.), 1:1 Tom Garnowski (10.), 2:1 Tobias Wieczorek (20.), 2:2 Julien Gade (52.), 3:2 Philip Damm (87.).

Die SG Phönix Wildau verhinderte trotz Schlampigkeit im Abschluss und einer guten Leistung des Underdogs aus Deutsch Wusterhausen eine Blamage im Testspiel. 52 Zuschauer im Otto-Franke-Stadion nahmen das schnelle Tor von Tobias Weiland für die Gäste nach einer Minute noch ohne Erstaunen zur Kenntnis. Auch weil der Gastgeber durch das Stochertor von Tom Garnowski ausglich und Tobias Wieczorek (10.) mit einem strammen Schuss aus zentraler Position zum 2:1 (20.) die Verhältnisse ziemlich schnell gerade rückte.

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Nun übernahmen die Hausherren das Geschehen und spielten sich gute Möglichkeiten heraus. Die beste Gelegenheit ließ Marcel Barbinowsky liegen, als er gegen den jungen DWH-Torwart Florian Zosel das Nachsehen hatte. Beinahe wäre die Lässigkeit vor des Gegners Tor schon bestraft worden. Dominik Engelage zwang Niklas Schermer im Kasten der Wildauer zu einer echten Glanztat.

Spätestens als Julien Gade mit einem abgefälschten Schuss zum 2:2 ausgleichen konnte und Dominik Engelage und Antonio Pilgrim weitere Torchancen ausließen, rieben sich die Leute im Otto-Franke-Stadion die Augen. „Zwischenzeitlich war ein Klassenunterschied von drei Ligen nicht zu erkennen. Dieser Auftritt hat mich stolz gemacht und wir sind dankbar, die Möglichkeit gehabt zu haben, uns gegen eine Mannschaft aus der Landesliga beweisen zu können“, erklärt DWH-Trainer Robert Lewandowski stolz.

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Je mehr es in Richtung Spielende ging, wurde der Druck von Phönix immer größer. Brian Päplow, der in der zweiten Hälfte gewohnt das Dotscher Tor hütete, sah sich vielen Bewährungsproben ausgesetzt. Die Versuche von Phillip Damm, Björn Müller und Simon Bolduan konnte er allesamt glänzend entschärfen. In der 87.Minute bröckelte aber der Beton, als Willi Neumann sich prima auf der linken Seite behauptete und im Zentrum Philipp Damm den Siegtreffer auflegte.

Michael Werner: „Wir sind noch weit weit weg von der Idealform“

Trotz des knappen Erfolges über den Kreisligisten sah Phönix-Trainer Michael Werner positive Ansätze. „Es war eine Steigerung gegenüber dem Spiel in Dahlewitz. Wir sind aber noch weit weit weg von der Idealform. Wir müssen gerade im Abschluss noch einiges machen, um die Kaltschnäuzigkeit, die für die Landesliga nötig ist, zu bekommen“, schätzt der Coach der SG Phönix ein.