11. April 2020 / 17:06 Uhr

Verbandspräsident aus Gabun empfiehlt Aubameyang Abgang vom FC Arsenal: "Er hat hier nichts gewonnen"

Verbandspräsident aus Gabun empfiehlt Aubameyang Abgang vom FC Arsenal: "Er hat hier nichts gewonnen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre-Emerick Aubameyang spielt seit Januar 2018 für den FC Arsenal. 
Pierre-Emerick Aubameyang spielt seit Januar 2018 für den FC Arsenal.  © imago images/Sportimage
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Der Präsident des gabunischen Fußball-Verbands hat Arsenal-Profi Pierre-Emerick Aubameyang einen Vereinswechsel nahegelegt. Er glaubt angesichts der Ambitionen des britischen Klubs nicht daran, dass der Stürmer mit den Londonern noch Titel holen wird. 

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Der gabunische Fußball-Präsident Pierre Alain Mounguengui hat dem einstigen BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang zu einem Vereinswechsel geraten. "Im Moment ist er bei Arsenal und hat hier nichts gewonnen. Es ist also ein kollektiver Misserfolg", erklärte er gegenüber ESPN. Er hält den besten Fußballer aus dem Gabun für zu stark für einen Verein wie den FC Arsenal. "Ich möchte nicht sagen, dass Arsenal nicht ehrgeizig ist, aber Arsenal hat keine so hohen Ambitionen wie einige andere Vereine, was Europa betrifft", stellte er klar.

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Der Nationalspieler war im Januar 2018 für eine Ablöse von 63,75 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum Premier-League-Klub gewechselt. In seinen bisher 97 Spielen für die Gunners hat er 61 Treffer erzielt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der Afrikaner jedoch Abschiedsgedanken hegen und den Klub verlassen wollen. Wohl auch, da Arsenal den Anschluss an die Top-Klubs endgültig verloren hat. Aktuell steht der Londoner Klub nur auf dem neunten Rang der Tabelle. Einen großen Pokal konnte Arsenal schon lange nicht mehr gewinnen.

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Auch deshalb würde Mounguengui den 30-Jährigen gern bei einem anderen Verein sehen. "Wenn Pierre einen Vertrag mit einem ambitionierteren Verein abschließen könnte, würde er dort definitiv seinen Platz finden". Laut dem Präsidenten würden "alle Gabuner" Aubameyang auf einem höheren Niveau sehen und ihm zutrauen, dass er seine Karriere bei einem großen Verein beenden könnte.

Interesse aus Spanien und Italien?

Medienberichten zufolge soll zuletzt sogar der FC Barcelona Interesse an einer Verpflichtung gehabt haben. Auch der italienische Traditionsverein Inter Mailand dürfte den Gabuner genau beobachten. Angesichts der Corona-Krise und der damit verbundenen finanziellen Folgen für die Klubs wird ein Wechsel von Aubameyang in naher Zukunft jedoch eher unwahrscheinlich sein. Das Portal transfermarkt.de stuft den Wert des ehemaligen Bundesliga-Profis auf 56 Millionen Euro ein - noch bis 2021 ist der Angreifer an den FC Arsenal gebunden. Unklar, ob die Klubs nach der Krise so tief für einen 30-jährigen Spieler in die Tasche greifen würden.