13. Januar 2021 / 11:43 Uhr

Piranhas: Weitere Corona-Fälle im Team

Piranhas: Weitere Corona-Fälle im Team

Ben Brümmer
Ostsee-Zeitung
Aufgrund mehrerer Corona-Erkrankungen werden die Spiele der Rostock Piranhas weiterhin ausgesetzt.
Aufgrund mehrerer Corona-Erkrankungen werden die Spiele der Rostock Piranhas weiterhin ausgesetzt. © Susann Ackermann
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Nach einer weiteren Testreihe herrscht Klarheit darüber, wie viele Akteure und Betreuer am Corona-Virus erkrankt sind. Team bis zum 17.01.2021 in Quarantäne.

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​Beim Eishockey-Oberligisten Rostock Piranhas ruht weiterhin der Puck. Nachdem bekannt geworden war, dass sich zwei Akteure mit dem Corona-Virus infiziert hatten, folgte eine ausgiebige Testreihe für das gesamte Team. Dabei stellte sich nun heraus, dass es innerhalb der Mannschaft und dem Betreuerstab insgesamt acht positive Fälle gibt. „Das Ergebnis war schon ein kleiner Schock für uns. Jede Erkrankung ist eine zu viel“, sagt REC-Vizepräsident Christian Trems.

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Die betroffenen Raubfische befinden sich aktuell noch bis zum 17. Januar in häuslicher Quarantäne. „Bis auf einen Spieler zeigen alle anderen nur leichte Symptome“, erklärt Trems. Das Vorstandsmitglied des Rostocker Eishockey-Clubs fügt entwarnend hinzu: „Sie sind schon auf dem Weg der Besserung.“

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Die Wiederaufnahme des Trainings soll für die gesunden REC-Akteure am kommenden Montag erfolgen. Zuvor gibt es für die Kufencracks jedoch noch einen weiteren Testtermin. „Wir werden in Zukunft noch mehr auf die geltenden Bestimmungen zur Verhinderung einer Corona-Infektion achten“, betont Trems: „Die Gesundheit jedes einzelnen liegt uns sehr am Herzen.“

Wann die positiv getesteten Sportler zurückkehren, ist noch ungewiss. „Sie werden eine medizinische Untersuchung durchlaufen, bei der sie auf Herz und Nieren durchgecheckt werden“, kündigt Trems an. Für die Hansestädter haben die Gesundheit und das Wohlergehen aller Spieler, Trainer und des gesamten Teams oberste Priorität: „Wir wollen da wirklich kein Risiko eingehen“, verdeutlicht der Vizepräsident.

Ebenso in den Sternen steht, wann wieder gespielt werden darf. In dieser Woche hätten die Piranhas drei Partien absolviert, die nun verlegt wurden. „Uns steht ein straffes Programm bevor, um diese ausstehenden Begegnungen aufzuholen“, weiß Trems.

Die Piranhas haben in der Oberliga Nord erst 15 Partien absolviert und sind damit gemeinsam mit den Black Dragons Erfurt bisher am wenigsten auf dem Eis gewesen. Die Hannover Scorpions sind dagegen nicht in der Tabelle Spitzenreiter, sondern auch wegen ihrer 21 absolvierten Partien. Nur der zweitplatzierte Herner EV war bisher ebenso häufig im Einsatz.