24. April 2021 / 12:59 Uhr

Planungssicherheit auf dem Beipackzettel: Radefeld und Krostitz konzentrieren sich auf neue Saison

Planungssicherheit auf dem Beipackzettel: Radefeld und Krostitz konzentrieren sich auf neue Saison

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Ball
Auch wenn noch niemand weiß, wie die kommende Saison ablaufen wird, wird schon fleißig geplant. © Alexander Prautzsch
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Der Saisonabbruch wurde beschlossen und auf den Pokal verzichtet. Nun nehmen der Radefelder SV und der FSV Krostitz Kurs auf die neue Spielzeit und haben einige Neuzugänge im Blick.

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Radefeld/Krostitz. Auf ihre Sachsenpokal-Chance haben der Radefelder SV und der FSV Krostitz wie alle anderen Amateurteams zu Gunsten der Großen verzichtet. Dafür gab’s immerhin 3500 Euro pro Verein – und so etwas wie Planungssicherheit auf dem Beipackzettel. Denn schließlich wurde auch der Saisonabbruch beschlossen, was die Vereine nun umso eifriger am kommenden Spieljahr werkeln lässt.

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Landespokal im August

„Wir sind gerade mitten in den Gesprächen mit unseren Spielern, es sieht nicht schlecht aus“, sagt RSV-Vizepräsident Jürgen Weber. Auch ein paar Neuverpflichtungen stellt er in Aussicht. Womöglich werden die bereits Ende des Monats offiziell. Ganz ähnlich sieht es nebenan in Krostitz aus, es wird viel geredet momentan, Namen dringen aber noch nicht nach außen. „Wir haben mit allen gesprochen. Ein, zwei Spieler hören wohl altersbedingt auf. Daneben führen wir Gespräche mit zwei, drei möglichen Neuzugängen“, erzählt FSV-Vorstandsmitglied Thomas Rudolph.

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Den Saisonabbruch nebst Pokal-Verzicht hält der frühere Kicker für eine „ganz faire Geschichte. Die Entschädigung ist völlig in Ordnung und hilft uns als Verein weiter. Und das Ende der Saison war alternativlos. Selbst vier Wochen Vorbereitung wären nach der langen Pause zu wenig gewesen. Dann lieber eine längere Vorbereitungszeit, um sich wieder einzugewöhnen.“ Auch am Rande von Schkeuditz hält man den eingeschlagenen Weg für „die einzig vernünftige Lösung“, wie Jürgen Weber sagt.



Auf einen Aufstiegsantrag, wie ihn der Verband ermöglicht, falls sich eine Mannschaft freiwillig aus der Sachsenliga zurückzieht, sehen die zum Zeitpunkt des Abbruchs drittplatzierten Radefelder übrigens ab. „Wenn, dann wollen wir es sportlich schaffen“, erklärt Weber. Dafür böte sich ab Sommer eine neue Möglichkeit. Wahrscheinlich. Denn wie die Saison 2021/22 aussieht, weiß momentan noch niemand. Immerhin: Die erste Runde des Landespokals ist für Mitte August vorgesehen. Hoffentlich braucht es im Laufe der Spielzeit dann keine weitere Abfindungen.

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