10. Februar 2020 / 11:24 Uhr

Platz zwei und ungeschlagen: Aber Gifhorn blickt nach unten

Platz zwei und ungeschlagen: Aber Gifhorn blickt nach unten

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Auf sie war Verlass: Gifhorns Top-Spielerin Nadja Dzafic.
Auf sie war Verlass: Gifhorns Top-Spielerin Nadja Dzafic. © Michael Franke
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Ein Unentschieden beim bis dato noch punktlosen TuS Lübeck, das klingt im ersten Moment enttäuschend. „Allerdings haben uns gleich vier Spielerinnen gefehlt“, sagte Gifhorns Trainer Igor Djuranovic. Aufgrund dieses personellen Engpasses kam der TC Grün-Weiß nicht über ein 3:3 beim Schlusslicht der Tennis-Nordliga hinaus.

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Schlüssel zum Sieg liegt bei Ebeling

Die Niederländerin Madelief Hageman und Ada Gergec (beide Rückenprobleme) fielen ebenso aus wie Katharina Schulz (Knieverletzung) und Mailina Nedderhut (Turniereinsatz). Der Schlüssel, um trotz dieser misslichen Lage einen Auswärtssieg zu landen, lag in den Händen von Sandra Ebeling. „Leider hat sie vor allem im zweiten Satz ein paar Breakbälle nicht genutzt“, so der GW-Coach nach Ebelings 3:6, 4:6-Niederlage gegen Franziska Heinschke.

Auf verlorenem Posten stand Lara Toldi bei ihrem Nordliga-Debüt. Die 13-Jährige unterlag sowohl im Einzel gegen Emma Ansorge als auch im Doppel mit Ebeling gegen Heinschke/Ansorge mit 1:6, 1:6. Djuranovic: „Lara kann eigentlich besser spielen, hatte aber zu viel Respekt.“

Top-Spielerinnen liefern

Auf Gifhorns Top-Spielerinnen war indes Verlass. Sophie Greiner gab gegen Linn Timmermann nach einem zwischenzeitlichen 1:3 und 15:40 ordentlich Gas, holte letztlich ein 6:4, 6:1. Mit dem gleichen Ergebnis siegte die Bosnierin Nadja Dzafic gegen Paula Prehn. „Sophie und Nadja haben gut gespielt“, lobte Djuranovic seine Schützlinge.

Dass sie als Duo gegen Timmermann/Prehn den ersten Satz abgaben, bereitete ihm keine Sorgen. „Anfangs haben sie zu viele Fehler gemacht, danach war’s aber souverän“, so der Trainer über den 3:6, 6:0, 10:6-Erfolg.

Der Zweite blickt nach unten

Gifhorn steht auf Platz zwei, ist weiter ungeschlagen; der Blick geht aber nach unten. „Durch sind wir noch nicht“, so Djuranovic. „Jetzt haben wir aber zwei Heimspiele, können da den Klassenerhalt klarmachen.“ Das erste steigt am Samstag (15 Uhr) gegen den Celler TV.