28. August 2019 / 21:21 Uhr

Platzverweis als Genickbruch: Babelsberg 03 kommt gegen Bischofswerda nicht über Remis hinaus (mit Galerie)

Platzverweis als Genickbruch: Babelsberg 03 kommt gegen Bischofswerda nicht über Remis hinaus (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Pieter-Marvin Wolf (l.) und Leonard Koch (r.) bedrängen Frank Zille.
Pieter-Marvin Wolf (l.) und Leonard Koch (r.) bedrängen Frank Zille. © Jan Kuppert
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Regionalliga Nordost:  Vor 1429 Zuschauern kommt die Mannschaft von Trainer Marco Vorbeck gegen die Gäste aus der Oberlausitz nicht über ein Remis hinaus.

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Was für ein Spektakel am Mittwochabend vor 1429 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion: Nach turbulenten 90 Minuten trennten sich der gastgebende Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 und der Bischofswerdaer FV 3:3 (2:2). Die Kiezkicker, die nach fünf absolvierten Saisonspielen weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten, agierten dabei nach einer Roten Karte gegen Valentin Rode eine gute halbe Stunde in Unterzahl. „Das war natürlich schwer“, wusste Torjäger Tom Nattermann. „Wir haben uns dann aber vollreingehauen und gekämpft bis zum Umfallen. Am Ende können wir froh sein, zumindest einen Punkt mitgenommen zu haben.“

Personell nahm Vorbeck im Vergleich zur jüngsten 0:1-Niederlage bei Union Fürstenwalde in der Startelf drei Veränderungen vor: So feierte Marco Flügel nach überstandenem Mittelfußbruch sein Saisondebüt und stand für Marvin Gladrow zwischen den Pfosten. Zudem ersetzten Moritz Kretzer und Ugurtan Cepni den auf der Bank sitzenden Onur Yesilli und den verletzt fehlenden Yasin-Cemal Kaya. Den ersten Tiefschlag mussten die Gastgeber nach zwei Minuten hinnehmen. Daniel Maresch brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Alexander Mattern zur Gästeführung traf. Wenig später vergab Frank Zille aus aussichtsreicher Position sogar das mögliche 2:0 für die Oberlausitzer (5.), die deutlich besser in die Partie kamen.

In Bildern: Babelsberg 03 und der Bischofswerdaer FV trennen sich 3:3.

Babelsbergs Fabrice Montcheu (l.) im Zweikampf mit Bischofwerdas Paul Roger Henschke. Zur Galerie
Babelsbergs Fabrice Montcheu (l.) im Zweikampf mit Bischofwerdas Paul Roger Henschke. © Jan Kuppert
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Der Babelsberger Ausgleich fiel ebenfalls nach einer Standardsituation. Der 36-jährige Cepni servierte einen Freistoß mustergültig auf den Kopf von Pieter-Marvin Wolf, der zum 1:1 erfolgreich war (16.). In der Folge präsentierten sich die Kiezkicker etwas verbessert, konnten sich aber keine Torabschlüsse erarbeiten und wurden nach 28 Minuten erneut kalt erwischt. Nach einem langen Ball aus der FV-Abwehr konnte Hannes Graf das Spielgerät am SVB-Strafraum unbedrängt annehmen und schloss mit einem satten Schuss ins rechte untere Eck zum 2:1 für Bischofswerda ab. Auch von diesem Rückschlag erholten sich die Filmstädter vor der Pause und kamen durch Sommerneuzugang Moritz Kretzer (nach Vorlage von Tom Nattermann) zum 2:2 (36.).

Nach dem Seitenwechsel scheiterte zunächst Wolf an Bischofswerda-Keeper Oliver Birnbaum (49.), ehe der Schlussmann wenig später Nattermann im Strafraum regelwidrig zu Fall brachte (54.). Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst sicher zur erstmaligen Führung für Nulldrei. Die Freude darüber währte aber nur kurz: Nach einer unübersichtlichen Situation sah SVB-Innenverteidiger Valentin Rode nach einer vermeintlichen Tätlichkeit gegen Maresch von Schiedsrichter Pascal Wien die Rote Karte (58.). „Das hat uns das Genick gebrochen und uns komplett aus dem Spiel herausgenommen“, ärgerte sich SVB-Trainer Marco Vorbeck. Die Gastgeber mussten somit über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren und hatte dabei durch Tobias Dombrowa sogar die Riesenchance auf 4:2 zu erhöhen, die der Kicker mit der Rückennummer 34 aber liegen ließ (61.). Nur 60 Sekunden später setzte Nattermann einen fulminanten Fernschuss nur Zentimeter am Gästetor vorbei. Auf der anderen Seite bestrafte Zille eine Unachtsamkeit in der Nulldrei-Defensive mit dem 3:3 (63.). Mit viel Einsatz und der nötigen Portion Glück erkämpften sich die Kiezkicker am Ende dennoch einen Punkt.

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