23. März 2019 / 08:53 Uhr

Play-off-Viertelfinale: Dresdner Eislöwen klopfen die Bietigheim Steelers 5:1 weich

Play-off-Viertelfinale: Dresdner Eislöwen klopfen die Bietigheim Steelers 5:1 weich

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Eislöwe Dennis Palka in Aktion.
Dennis Palka machte mit dem vierten und fünften Treffer der Eislöwen bei seinem Ex-Club alles klar. © Steffen Manig
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Die Dresdner Eislöwen überraschen in der dritten Play-off-Partie in Bietigheim mit einem deutlichen 5:1 (1:0, 1:1, 3:0). Auswärtssieg!

Bietigheim. Die Dresdner Eislöwen drehen im Play-off-Viertelfinale richtig auf. Das Team von Trainer Bradley Gratton legte nach dem 5:2-Heimsieg am letzten Sonntag gestern auswärts nach und gewann die dritte Viertelfinal-Partie bei den Bietigheim Steelers mit 5:1 (1:0, 1:1, 3:0). Damit gehen die Blau-Weißen in der „best-of-seven-Serie“ mit 2:1 in Führung und holen sich das Heimrecht. Mit einem weiteren Sieg könnten sie sich schon am Sonntag in eigener Arena (17 Uhr) den ersten Matchball erkämpfen.

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Eislöwen-Trainer Bradley Gratton musste auf die angeschlagenen Martin Davidek, Steve Hanusch und Sebastian Stefaniszin verzichten. Bei den Steelers erhielt diesmal Sinisa Martinovic im Tor den Vorzug vor Ilya Sharipov.

DURCHKLICKEN: Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers (5:2) im Frühjahr 2019

Die Dresdner Eislöwen gleichen die Serie gegen die Bietigheim Steelers aus, gewinnen das erste Heimspiel in der Playoff-Serie 5:2. Zur Galerie
Die Dresdner Eislöwen gleichen die Serie gegen die Bietigheim Steelers aus, gewinnen das erste Heimspiel in der Playoff-Serie 5:2. © Steffen Manig

Doch im Fokus stand gleich zu Beginn sein Gegenüber Marco Eisenhut, der schon nach wenigen Sekunden mit einer ersten Großtat gegen Alexander Preibisch einen Rückstand verhinderte. Und der Dresdner Goalie bekam auch in den folgenden Minuten – selbst bei Überzahl der eigenen Mannschaft – reichlich Arbeit. Doch der 24-Jährige erwies sich als „Fels in der Brandung“, brachte die Stürmer der Steelers fast zum Verzweifeln. Und dann schlugen die Blau-Weißen clever und eiskalt mit einem Konter zu: Steven Rupprich war blitzschnell vorm gegnerischen Tor, der Abpraller kam zu Chris Billich und weil Martinovic weit vor dem Tor stand, konnte er frei zum 1:0 (15.) einnetzen.

Schlagabtausch mit den Fäusten

Nach dem ersten Pausentee sorgten die Gäste für den nächsten Schock beim Titelverteidiger. In der 25. Minute markierte Goldhelm Jordan Knackstedt die 2:0-Führung der Eislöwen. In der Folgezeit wurde das Spiel etwas ruppiger und in der 34. Minute lieferten sich der Ex-Dresdner Benjamin Hüfner und Timo Walther einen Schlagabtausch mit den Fäusten, mussten dafür beide zur Abkühlung für zehn Minuten in die Kühlbox, dazu außerdem Stefan Della Rovere. Nachdem sich die Gemüter etwas beruhigt hatten, konnten Jordan Knackstedt und Tomas Schmidt Benjamin Zientek bei einem Alleingang nicht mehr stoppen und der Steelers-Stürmer verkürzte auf 1:2 (34.).

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Zu Beginn des Schlussdrittels musste Marco Eisenhut wieder gegen Zientek (48.) retten, bevor Thomas Pielmeier (49.) auf der Gegenseite ebenfalls scheiterte. Einen Puckverlust der Hausherren aber bestraften die Eislöwen mit Übersicht und eiskalt – Tom Knobloch markierte das 3:1 (53.) – die Vorentscheidung. Es folgten weitere Nicklichkeiten und eine weitere Zehn-Minuten-Strafe für Stefan Della Rovere. Doch davon ließen sich die Gratton-Schützlinge nicht beeindrucken. Und Dennis Palka – übrigens ein Ex-Steeler – machte nach schönem Pass von Steven Rupprich mit dem 4:1 (58.) endgültig alles klar. Eine Minute später erhöhte er per Fernschuss auf 5:1 (59.).

Das vierte Spiel steigt am Sonntag, 24. März um 17 Uhr in der Energie-Verbund-Arena. Die Kassen und Türen öffnen um 15.30 Uhr.

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