09. März 2019 / 07:58 Uhr

PlayOff-Auftakt: Bitterer Dämpfer für die Dresdner Eislöwen

PlayOff-Auftakt: Bitterer Dämpfer für die Dresdner Eislöwen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Thomas Pielmeier will als neuer Kapitän der Eislöwen vorangehen.
Der Dresdner Kapitän Thomas Pielmeier ist nach der ärgerlichen Niederlage in Heilbronn sauer. © imago/Hentschel
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Die Dresdner Eislöwen halten das erste Pre-PlayOff-Spiel in Heilbronn gegen die Falken lange offen, verlieren aber am Ende noch klar mit 5:8.

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Heilbronn/Dresden. So hatten sich die Dresdner Eislöwen das nicht ausgemalt. Obwohl sie fünf Auswärtstore erzielten, starteten sie mit einer Niederlage in die Pre-Play-offs. Das Team von Trainer Bradley Gratton unterlag im ersten Spiel vor 1928 Zuschauern bei den Heilbronner Falken mit 5:8 (2:1, 1:3, 2:4). Damit stehen die Elbestädter am Sonntag mit dem Rücken zur Wand, müssen zu Hause gewinnen, wollen sie nicht vorzeitig in Urlaub gehen.

Den Eislöwen gelang ein perfekter Start in die Partie. Schon in der 3. Minute sorgte Jordan Heywood für die 1:0-Führung. Es entwickelte sich ein rassiges Duell, bei dem die Elbestädter immer wieder gefährlich vor Falken-Keeper Mirko Pantkowski auftauchten. Auch die Hausherren erarbeiteten sich gute Chancen, aber die Eislöwen waren in der Defensive hellwach, blockten Schüsse und hatten in Marco Eisenhut viel Rückhalt. Doch in der 13. Minute musste der Goalie doch hinter sich greifen. Samuel Soramies gelang aus spitzem Winkel das 1:1.

Eislöwen geben Führung aus der Hand

Die Blau-Weißen ließen sich jedoch nicht aus der Fassung bringen. Fünf Minuten später schlugen sie zurück. Nick Huard war bei einem Querpass der Falken an die Scheibe gekommen, bediente Stefan Della Rovere, der eiskalt das 2:1 (18.) markierte. Nach der Pause übernahmen sofort die Gastgeber die Initiative auf dem Eis. Binnen drei Minuten drehten sie das Spiel. Erst traf Derek Damon zum 2:2-Ausgleich (24.), nur drei Minuten später sorgte Alex Lambacher mit dem 3:2 für die erstmalige Führung der Falken.

Gratton nahm eine Auszeit, doch gleich danach schlug es erneut bei Eisenhut ein. James Sharrow hatte den Puck mit einem Schlagschuss vors Tor gebracht und Kyle Helms verlängerte zum 4:2 (31.). Der Videobeweis bestätigte den Treffer. Aber die Blau-Weißen antworteten postwendend bei ihrem ersten Powerplay. Kapitän Thomas Pielmeier vollendete einen schönen Spielzug über Huard und Jordan Knackstedt zum 3:4-Anschluss (32.). Als die Eislöwen zu Beginn des Schlussdrittels zwei Strafen hintereinander kassierten, bauten die Falken in Überzahl durch den gefürchteten Schlagschuss von Justin Kirsch (45.9 und durch einen Nachschuss von Derek Damon (48.) den Vorsprung auf 6:3 aus. Aber die Gratton-Schützlinge hielten dagegen. Nach nur 19 Sekunden verkürzte Steve Hanusch auf 4:6 und Huard nutzte einen dicken Patzer der Hausherren zum 5:6-Anschluss.

Eine erneute Strafe der Eislöwen, die sich Dennis Palka fing, brachte die Vorentscheidung. Derek Damon hämmerte die Scheibe unhaltbar zum 7:5 (57.) in die Maschen. Als die Elbestädter volles Risiko gingen, beförderte Greg Gibson den Puck zum 8:5-Endstand (60.) ins leere Tor.

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