07. November 2021 / 16:37 Uhr

Sportdirektor Schröder bestätigt: Schalke-Trainer Grammozis trotz Pleitenserie nicht in der Diskussion

Sportdirektor Schröder bestätigt: Schalke-Trainer Grammozis trotz Pleitenserie nicht in der Diskussion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Dimitrios Grammozis (l.) verlor mit dem FC Schalke 04 das dritte Pflichtspiel in Serie.
Trainer Dimitrios Grammozis (l.) verlor mit dem FC Schalke 04 das dritte Pflichtspiel in Serie. © IMAGO/Team 2/Jan Huebner (Montage)
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Der FC Schalke 04 kassierte am Sonntag gegen Darmstadt die dritte Pflichtspielpleite in Folge. Die "Königsblauen" fallen damit auf Rang fünf des Zweitliga-Tableaus zurück. Die kritischen Stimmen um Trainer Dimitrios Grammozis mehren sich, intern steht die Position des S04-Coaches aber nicht zur Diskussion.

Erst das überraschende Aus im DFB-Pokal gegen Drittligist 1860 München (0:1), dann zwei Liga-Pleiten in Serie. Bei Bundesliga-Absteiger Schalke 04 läuft es aktuell alles andere als rund. Beim 2:4 gegen den SV Darmstadt 98 lieferte die Mannschaft von Trainer Dimitrios Grammozis defensiv einen Offenbarungseid. In der nun anstehenden Länderspielpause wird sich der S04-Coach zunehmender Unzufriedenheit stellen müssen. Eine Debatte um die Position des 43-Jährigen, der die sportlichen Geschicke bei den "Königsblauen" im März 2021 übernommen hatte, will Sportdirektor Rouven Schröder nicht aufkommen lassen. "Nein", entgegnete der 46-Jährige bei Sky auf die Frage, ob nun eine Diskussion um Grammozis anstehe.

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Den sportlichen Nackenschlägen der vergangenen Wochen wolle Schröder indes mit mannschaftlicher Geschlossenheit entgegentreten. "Trotz allem werden wir da auch wieder rauskommen, denn eins ist auch klar: Schalke lebt", sagte der S04-Funktionär, der besonders mit den individuellen Aussetzern der Schalker Profis gegen Darmstadt haderte. "Wir haben viel zu viele Fehler gemacht im eigenen Spielaufbau. Das sind Dinge, die müssen wir einfach abstellen." Die Defizite wolle man in der nun anstehenden spielfreien Zeit "beim Namen nennen" und die "Zeit nutzen", um im Anschluss beim Absteiger-Duell mit Werder Bremen am 20. November verbessert aufzutreten.

Auch Grammozis selbst richtete den Blick auf die kommenden Aufgaben, wollte sich von Diskussionen um seinen Job nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Wir werden jetzt nicht alles hinterfragen und schlecht reden. Wir analysieren das Spiel und dann geht es weiter." Seinen Arbeitsplatz beim Revierklub sehe er indes nicht in Gefahr. "Ich habe eine gute Kommunikation mit den Leuten", so Grammozis weiter. "Wir sind täglich im Austausch und so geht es auch weiter."

Nach drei Niederlagen in Serie müssen die Gelsenkirchener aber schon bald wieder punkten. Nach 13 Partien stehen die Schalker auf Rang fünf des Zweitliga-Klassements. "Wir sind auf Tuchfühlung, das darf man nicht vergessen", blieb Grammozis mit Blick auf den Vier-Punkte-Rückstand zu Spitzenreiter Jahn Regensburg optimistisch.