13. August 2019 / 19:10 Uhr

Pokal gegen St. Pauli: VfB Lübeck erwartet fünfstelligen Überschuss

Pokal gegen St. Pauli: VfB Lübeck erwartet fünfstelligen Überschuss

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Lohmühle beim Pauli-Spiel aus Sicht der VfB-Fans in der Pappelkurve.
Die Lohmühle beim Pauli-Spiel aus Sicht der VfB-Fans in der Pappelkurve. © Agentur 54°
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Vom Deutschen Fußballbund erhalten beide Vereine für die Erstrunden-Teilnahme jeweils 171 000 Euro - Hohe Ausgaben - Gewinn wird nach Abzug der Kosten zwischen beiden Klubs geteilt

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"Ohne der endgültigen Abrechnung vorzugreifen, denke ich, dass eine fünfstellige Summe für uns übrig bleibt“, sagt VfB-Vorstandssprecher Thomas Schikorra nach dem Erstrunden-Aus der Lübecker im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli.

Vom Deutschen Fußballbund erhält der VfB wie der FC St. Pauli für die Erstrunden-Teilnahme 171 000 Euro, davon gehen im Fall der Lübecker jedoch 25 Prozent an den Landesverband. Übrig bleiben 127 500 Euro. „Das sind auch Prämien für den Landespokalsieg beziehungsweise eine Solidarabgabe“, erklärt Schikorra und ergänzt: „Hinzu kommen Kosten für die Ausrichtung. Wir hatten allein einen richtig hohen Aufwand an Ordnungspersonal. Ferner Kosten für die mobilen Sitzschalen, Werbemaßnahmen oder neue Stromanschlüsse für das Fernsehen.“

Überschuss wird mit St. Pauli geteilt

So hat die Extratribüne 20 000 Euro gekostet, 7000 Euro das Notstromaggregat für das Fernsehen. Die Verlängerung und das Elfmeterschießen hat auch die Kosten für die Ordner erhöht, die nach Stunden bezahlt werden. Und auch die Spieler der vergangenen Saison erhalten für den Einzug in den DFB-Pokal noch eine Prämie. 25 Prozent der Gesamteinnahmen behält der VfB als Organisations-Pauschale, der Rest wird im Verhältnis 50:50 mit St. Pauli geteilt.

In der zweite Runde hätten es 351 000 Euro seine können...

„Die Pokal-Einnahmen waren nicht im Lizensierungsantrag, da wir damals noch gar nicht qualifiziert waren“, erläutert Vorstand Florian Möller. „Finanziell wäre Heidenheim das bessere Los gewesen“, betont Schikorra, allein die Ausgaben für die Sichrheit wären gut ein Drittel niedriger gewesen. Wobei der Ertrag für ihn fast egal sei: „Eine bessere Werbung konnten wir nicht bekommen.“ Der Überschuss geht in den laufenden Etat. „Zum Beispiel in ein Trainingslager im Winter“, erläutert Möller. In der zweiten Runde hätte der VfB mit 351 000 Euro vom DFB rechnen können. gie/sta

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Die Spieler des VfB Lübeck stehen nach der Niederlage vor dem eigenen Fanblock in der Pappelkurve. Zur Galerie
Die Spieler des VfB Lübeck stehen nach der Niederlage vor dem eigenen Fanblock in der Pappelkurve. ©
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