16. Oktober 2018 / 12:34 Uhr

Pokal-Überraschung: FC Landhagen fliegt raus

Pokal-Überraschung: FC Landhagen fliegt raus

Ralf Edelstein/Gert Nitzsche/Detlef Spiller
Ostsee-Zeitung
Sayawash Yaqobi (r.) war im Spiel gegen Ducherow zweifacher Torschütze für den Greifswalder FC III.
Sayawash Yaqobi (r.) war im Spiel gegen Ducherow zweifacher Torschütze für den Greifswalder FC III. © Werner Franke
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Das Kreisoberliga-Team verliert bei Blau-Weiß Krien nach dem Elfmeterschießen mit 10:11. Viele Greifswalder Team schaffen das Weiterkommen.

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Greifswald. Die Fußballer der Region Greifswald standen am Wochenende zu den Pokalspielen auf dem Rasen. Der Greifswalder FC III, der SV 90 Görmin II, der SV Gützkow, Fichte Greifswald, Blau-Weiß Greifswald II und die SG Traktor Groß Kiesow haben es aus hiesiger Sicht geschafft und spielen weiter im Achtelfinale. Pech hatten die Kicker des FC Landhagen, sie verloren gegen Blau-Weiß Krien 10:11 nach Elfmeterschießen.

Greifswalder FC III – SV Ducherow 5:2 (3:1). Der Tabellenführer der Kreisliga II, der Greifswalder FCIII, setzte sich gegen die Kreisoberligisten aus Ducherow (Platz 5) relativ sicher durch. In der 5. Minute waren die Greifswalder durch Hassan in Führung gegangen. Ducherow glich zwar umgehend aus, doch bis zur Pause enteilte der GFC durch zwei Treffer von Yaqobi auf 3:1. Wieder kamen die Gäste heran, und wieder hatte der GFC eine Antwort parat. Freimanis schoss Mitte der zweiten Hälfte das 4:2, das Lendeckel zum 5:2 ausbaute.

SV 90 Görmin II – FV Aufbau Jatznick 6:2 (2:0). Auch in diesem Duell Kreisliga gegen Kreisoberliga behielt die unterklassige Mannschaft die Oberhand. Obwohl es zur Pause nicht zwingend nach einem klaren Sieg ausgesehen hatte, gestalteten die Görminer die Partie danach recht zwingend. Bis zur 66.Minute hatten sie weitere vier Tore geschossen und damit die Vorentscheidung erzwungen. Carsten Baresel zeichnete für die beiden Treffer vor der Pause verantwortlich. Danach traf er ein drittes Mal und dann schossen Richard Drews, Tom Rassmus und Max Kühl die weiteren Tore. Erst als die Luft ein wenig raus war, traf Jatznick.

SV Blau-Weiß Krien – FC Landhagen 11:10 (2:2, 2:2). Das hatte sich der Tabellenführer der Kreisoberliga (18Punkte nach sieben Spieltagen), der FC Landhagen, sicher nicht so vorgestellt. Beim Siebten der Kreisliga sollte unbedingt ein Sieg her. Doch schon in der 12. Minute hatte Krien durch Daniel Schumacher mit dem 1:0 vorgelegt. Lange hielten die Gastgeber ihren Kasten sauber. Dann sah alles nach dem erhofften Sieg für Landhagen aus. Jens Naatz und Alexander Dufke drehten die Partie. Das FC-Team führte 2:1 (68., 77.). Krien gab sich aber nicht auf. Vier Minuten vor dem regulären Ende glich Christian Müller zum 2:2 aus. Es ging in die Verlängerung. Hier passierte hüben wie drüben nicht viel. So musste das Elfmeterschießen über den Einzug ins Achtelfinale entscheiden. Das war dann überaus spannend. Erst nach neun Durchgängen stand fest, wer jubeln durfte – es war das Blau-Weiß-Team.

FC Insel Usedom II – SV Gützkow 1:6 (1:5). Die Inselkicker hatten personelle Probleme. Die meisten Spieler sind über 30 und konnten daher den Gützkowern kaum Paroli bieten. Sie gingen durch Richter zwar in Führung (4.), doch dann machten Heinrichs und Berg und Endtmann, jeder mit zwei Toren, schon zur Pause alles klar. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gützkower den Druck aus dem Spiel, führten sie doch sicher mit 5:1. Dennoch gelang noch ein Tor. Jänicke vollendete zum 6:1.

Fortuna Heinrichswalde - SV Kröslin 0:2 n.V. Trainer Carsten Niemann musste die komplette Stamm-Abwehrreihe ersetzen. Die Offensivspieler Richter und Christen rückten ins Abwehrzentrum. In einem recht offenen Spiel gab es für beide Mannschaften einige gute Möglichkeiten. „Uns gelang es aber nicht, die nötige Dominanz zu entfalten“, sagt Niemann. In der zweiten Hälfte überwogen die Chancen auf Krösliner Seite. Doch weder Michalski, noch Peter oder Hensel brachten den Ball im Tor unter. So ging es in die Verlängerung. Richter, der jetzt in den Angriff wechselte, schoss in der 96. Minute das 1:0. Bendik überraschte in der 112. Minute den zu weit vor seinem Kasten stehenden Fortuna-Keeper mit einem Weitschuss. Durch zwei umstrittene Entscheidungen des Referees mussten Hensel und Jacubowsky vorzeitig vom Platz.

SV Warthe - VFC Anklam II 3:2 n.V. Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die durch Labahn in Führung gingen. Nach dem Rückstand wachte Warthe auf und glich nach einem guten Spielzug durch Fiebow aus.Mit dem eingewechselten Preim erarbeitete sich Warthe in der zweiten Hälfte Vorteile, die zu guten Chancen von Fiebow, Spitzkat und Theelke führten. In der Verlängerung erzielte Theelke das 2:1 für Warther, doch Anklam schaffte schnell das 2:2. Mit etwas Glück fiel der Warther Siegtreffer in der 116. Minute. Preims weiter Einwurf wurde von einem Anklamer Spieler ins eigene Tor abgefälscht.Das Warther Team gefiel mit einer großen kämpferischen Einstellung, dabei ragte Verteidiger Olaf Kurth noch heraus.

SC Eintracht Rossow - SV Buddenhagen 1:0. Auf einem Platz, der mehr einer Sandwüste glich, kassierten die Buddenhagener schon in der 18. Minute das Gegentor. In Rossow (Ort zwischen Pasewalk und Löcknitz) erarbeiteten sich die SVB-Kicker erst in der zweiten Spielhälfte ein Übergewicht. Sie wurden offensiv stärker und kamen zu einigen guten Chancen. Dabei hatte Paul Hinz die besten, er scheiterte aber zweimal am Eintracht-Keeper. Nur knapp verfehlte der Ball beim Schuss von Jan Langner das Tor. Der Ausgleich wäre verdient gewesen. „Mit einer Verlegenheitself haben wir uns dort bestens verkauft. Das war trotz Niederlage eine starke Teamleistung“, sagt Langner.

Pelsiner SV - SV Eintracht Zinnowitz 1:2. „Pelsin gewann bisher alle Spiele in der Staffel drei“, sagt Eintracht-Trainer Lothar Berndt. „Meine junge Truppe hat sich überragend in die Aufgabe gekniet und sich den Sieg dank besserer Chancen verdient.“ Nach den Toren zum 2:0 durch Bange (39.) und Fachtner (47.) bäumten sich die Pelsiner auf. Hatte Eintracht noch den Pfosten (65.) zum Verbündeten, so wurde es nach dem 1:2 (73.) wieder kritisch. Fachtner und auch Winter versäumten es, den Sack zuzubinden. „Dadurch wurde es nochmal sehr eng“, bekannte Berndt. Als ein Pelsiner in der Nachspielzeit gefoult wurde, kam statt des Elfers der Abpfiff. „ Da hatten wir Dusel“, atmete Berndt auf.

Weitere Ergebnisse:
SV Dambeck – SV Fichte Greifswald 0:2
SV Preussen Bergholz – BW Greifswald II 2:3
LSV Grambow – SG Traktor Groß Kiesow 1:6
FSV Karlshagen - VSV Lassan 5:4

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