04. Oktober 2019 / 20:19 Uhr

Pokalpleite abgehakt: HSC Hannover richtet Blick auf nächsten Gegner Lüneburger SK

Pokalpleite abgehakt: HSC Hannover richtet Blick auf nächsten Gegner Lüneburger SK

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Trainer Martin Polomka vom HSC ballt die Faust.
Trainer Martin Polomka vom HSC ballt die Faust. © Debbie Jayne Kinsey
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Die Pokalpleite in Oldenburg hat HSC-Coach Martin Polomka bereits abgehakt. Am Sonntag reist sein HSC Hannover zum Ligaspiel beim Lüneburger SK Hansa. Um möglicherweise ein Stück "mehr Geilheit auf das Spiel" zu entwickeln, gibt Polomka seinen Spielern am Samstag ausnahmsweise einmal frei.

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Die 1:6-Pokalpleite am Donnerstag ist beim HSC abgehakt und wurde mit Beginn der Rückfahrt aus Oldenburg von Trainer Martin Polomka nicht weiter thematisiert. Er richtet den Blick lieber auf das nächste Ligasspiel, das am Sonntag (15 Uhr) beim Lüneburger SK angepfiffen wird. „Das wird wieder ein schweres Spiel, weil der LSK eine unbequeme Mannschaft hat. Athletisch sind sie gut aufgestellt und nach vorne haben sie ihre besonderen Qualitäten“, weiß Polomka. „Wir können dort nur bestehen, wenn jeder von uns 100 Prozent Leistung abruft. Sonst wird es nicht reichen.“

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„Dann entsteht wieder ein Stück mehr Geilheit auf das Spiel“

An diese 100 Prozent ist das Team in der Saison bislang nur selten herangekommen. Der HSC-Trainer nimmt sein Team dabei in Schutz: „Ich werde nicht draufhauen“, sagt er. „Wir haben eine Mannschaft zusammen, die nur teilweise das Regionalligaformat hat. Einige müssen sich noch dahin entwickeln.“ Doch das sei keine Überraschung für den Coach: „Wir sind bewusst diesen Weg gegangen und wollen Spieler weiterbringen.“

Nach dem Training am Freitag trifft sich die Mannschaft erst zur Abfahrt wieder – der Sonnabend ist ausnahmsweise frei. „Wir haben derzeit gefühlt nur noch Fußball. Deshalb ist es vielleicht ganz gut, einen Tag Luft holen zu können. Dann entsteht wieder ein Stück mehr Geilheit auf das Spiel“, glaubt der Coach.

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Keine Hallenturniere, dafür XXL-Vorbereitung auf die Rückrunde

Noch rund zwei Monate wird gespielt, da planen Polomka und der sportliche Leiter, Frank Kittel, bereits die Vorbereitung auf die Rückrunde. „Wir werden keine Hallenturniere spielen, es wird alles dem Klassenerhalt untergeordnet“, sagt der Coach. Die ursprünglich geplanten viereinhalb Wochen Vorbereitung werden auf sieben Wochen aufgebläht.

Anfang Januar geht es bereits wieder los. „Wir müssen aus den Fehlern lernen“, sagt Polomka. Für ihn war die fünfwöchige Vorbereitung im Sommer deutlich zu kurz, um körperlich auf das Niveau in der Regionalliga vorbereitet zu sein. Auch Testspiele sind schon vereinbart: Es geht bislang gegen VfV Hildesheim, TSV Havelse, Arminia und Eintracht Celle.

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