07. Juli 2018 / 18:55 Uhr

"Pokalschreck" Preußen Reinfeld schlägt wieder zu

"Pokalschreck" Preußen Reinfeld schlägt wieder zu

Christoph Staffen
Lübecker Nachrichten
Die Reinfelder freuen sich über den Treffer von Maximilian Grimm zum 1:0.
Die Reinfelder freuen sich über den Treffer von Maximilian Grimm zum 1:0. © Agentur 54°/Schaffrath
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Für den TSV Schlutup ist nach der 0:4-Pleite gegen den TuS Jevenstedt im Achtelfinale Endstation

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Stormarner Landesligist erreicht Viertelfinale

Mit einem verdienten 3:0-Erfolg über den PSV Union Neumünster ist Preußen Reinfeld ins Landespokal-Viertelfinale eingezogen. „Aufgrund der vielen Torchancen hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können oder sogar müssen. Die Mannschaft hat das nach zwei Wochen Vorbereitung hervorragend gemacht, vor allem die Defensivleistung macht Mut“, lobte Trainer Michael Clausen.

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Höherklassiger PSV wird ausgekontert

Nach dem Halbfinal-Einzug im Vorjahr erwiesen sich die Preußen er auch gegen den favorisierten Oberligisten als Pokalschreck, waren klar besser, leidenschaftlicher und präsenter in den Zweikämpfen. Für das 1:0 sorgte Maximilian Grimm in der 38. Minute per Freistoß aus 25 Metern. „Der sah nicht unhaltbar aus, aber der Keeper war wohl von der Sonne geblendet“, meinte Clausen. Im zweiten Durchgang schlug Dennis Lie zweimal zu: Beim 2:0 traf er nach einem Konter nach Pass von Kristof Rönnau (61.), beim 3:0 wurde sein Schuss unhaltbar ins Eck abgefälscht (75.).

Nun gegen Jevenstedt "kein Underdog"

Damit haben die Preußen bereits 2500 Euro Prämie sicher. Was damit passiert, ist noch nicht besprochen. Clausen: „Wichtiger ist jetzt das nächste Spiel gegen Jevenstedt. Das Viertelfinale wird für uns viel schwieriger, weil wir da nach langer Zeit mal wieder nicht als Underdog gelten.“



Preußen Reinfeld: Marschner - Pirch, Dankert, Treichel (82. B. Schröder), Rönnau, P. Schröder, Schecke (87. Kunert), Böckelmann, Decker (77. Heinze), Grimm, Lie.


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Endstation Achtelfinale

Verbandsligist TSV Schlutup musste sich im Landespokal-Achtelfinale Landesliga-Aufsteiger TuS Jevenstedt glatt mit 0:4 geschlagen geben. „Das Ergebnis hört sich ernüchternd an, es ist aber eindeutig zu hoch ausgefallen, zumal drei der vier Tore auf unsere Kappe gingen. Ansonsten haben wir nicht schlecht gespielt“, analysierte Trainer Rainer Judick.

Rückstand schon nach 40 Sekunden

Der „neue“ TSV war suboptimal ins erste Pflichtspiel gestartet, schon nach 40 Sekunden traf Lucas Seefeldt für die Gäste. Die Schlutuper benötigten einige Minuten, um den Rückstand zu verarbeiten, hatten in der Folge durch Sven Scheydel und Marcel Dittrich aber den Ausgleich auf dem Fuß. Dann wäre vielleicht mehr möglich gewesen, aber nach dem 0:2 gingen die Köpfe dann runter“, erklärte Judick. Kapitän Marcel Wieczynski war es, der mit einem Fehlpass das 0:2 einleitete – Jannik Kaak ((50.) war der Nutznießer.

Fokus liegt nun auf der Saisonvorbereitung

Und beim dritten Treffer – erneut durch Seefeldt (60.) – führte ein Schlutuper Einwurf zum entscheidenden Ballverlust. Das 0:4 durch Jan-Mattes Szalies (84.) war nur noch für die Statistik. Judick: „Wir sind erst knapp zwei Wochen im Training, müssen neun Neuzugänge integrieren und wichtige Abgänge kompensieren. Jetzt putzten wir den Mund ab und bereiten uns auf die Saison vor.“

Unser erster Platz hat in den letzten Monaten vermutlich rasant an BesucherInnen gewonnen. Das hängt wohl auch mit dem sportlichen Erfolg und Aufstieg der Mannschaft zusammen, die dort ihre Heimspiele austrägt, denn... Zur Galerie
Unser erster Platz hat in den letzten Monaten vermutlich rasant an BesucherInnen gewonnen. Das hängt wohl auch mit dem sportlichen Erfolg und Aufstieg der Mannschaft zusammen, die dort ihre Heimspiele austrägt, denn... ©

SV Schlutup: Dwenger - Gieseler, Broska (67. Otto), Schydel, Heimann, Dittrich, Müther, Karau (77. Brückner), Schillmann (63. Stellmacher), Wieczynski, Hellberg.

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