18. Dezember 2020 / 11:01 Uhr

Über Polen und den BVB zum FC Bayern: Der lange Weg von Robert Lewandowski zum Weltfußballer

Über Polen und den BVB zum FC Bayern: Der lange Weg von Robert Lewandowski zum Weltfußballer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski feierte in seiner Laufbahn bereits einige Erfolge.
Robert Lewandowski feierte in seiner Laufbahn bereits einige Erfolge. © Varsovia Warschau/Getty/imago images/Newspix/Montage
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Robert Lewandowski ist Weltfußballer des Jahres 2020. In seiner Karriere feiert der 32-Jährige damit ein weiteres großes Highlight. Doch bis zu dieser persönlichen Auszeichnung war es ein weiter Weg - der SPORTBUZZER blickt auf die bisherige Laufbahn des Torjägers zurück.

Robert Lewandowski ist Weltfußballer - und setzt damit einen weiteren Meilenstein in seiner großen Karriere. Noch vor den beiden jahrelang unangefochtenen Superstars Lionel Messi vom FC Barcelona und Cristiano Ronaldo von Juventus Turin setzte sich der 32-Jährige bei der FIFA-Wahl durch und setzte das i-Tüpfelchen auf ein starkes Jahr. Da stehen der Gewinn der deutschen Meisterschaft, des DFB-Pokals, der Champions League sowie der beiden Supercups (deutsch und europäisch) mit dem FC Bayern - und seine drei Torjägerkanonen in den drei erstgenannten Wettbewerben.

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Die persönliche Auszeichnung hat sich der Pole redlich verdient: 43 Tore erzielte Lewandowski im Kalenderjahr 2020. Lewandowski sei "der kompletteste Spieler auf dem Planeten", hatte der frühere Weltfußballer und heutige Sky-Experte Lothar Matthäus noch vor der Wahl über den Torjäger gesagt. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Der SPORTBUZZER hat die Karriere von Lewandowski nachgezeichnet.

Die Karriere von Bayern-Star Robert Lewandowski in Bildern

Robert Lewandowski ist einer der erfolgreichsten Spieler der Bundesliga-Geschichte. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt seine Karriere in Bildern. Zur Galerie
Robert Lewandowski ist einer der erfolgreichsten Spieler der Bundesliga-Geschichte. Der SPORTBUZZER zeigt seine Karriere in Bildern. ©

In der Bundesliga mit Startschwierigkeiten

Sein Weg in der Bundesliga begann holprig und ausgerechnet beim Dauerrivalen des FC Bayern. 2010 wechselte Lewandowski, der zuvor nur innerhalb seines Heimatlands Polen für Delta Warschau, die zweite Mannschaft von Legia Warschau sowie für Znicz Pruszkow auf Torejagd ging, für rund 4,75 Millionen Euro von Lech Posen zum BVB. Hinter dem gesetzten Lucas Barrios war der Angreifer zunächst nur Option Nummer zwei, musste sich durch zahlreiche Joker-Einsätze empfehlen. Und das tat er: Mit acht Saisontoren wurde er zum erfolgreichsten Einwechselspieler der Bundesliga und hatte damit erhebliche Aktien am Gewinn der deutschen Meisterschaft des BVB in seinem ersten Jahr. Auch im zweiten Jahr holte er mit dem BVB die Schale - inzwischen als Stammspieler.

Nach vier Jahren in Dortmund verlängerte der Pole seinen Vertrag bei den Westfalen nicht mehr, wechselte stattdessen ablösefrei zum Liga-Konkurrenten nach München. Dort nahm die Erfolgsgeschichte seinen Lauf. Titel auf sämtlichen Ebenen folgten. Zudem wurde der 32-Jährige fünf Mal Bundesliga-Torschützenkönig. Mit dem Doppelpack beim 2:1 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Mittwoch durchbrach Lewandowski im 332. Liga-Spiel mit nun 251 Treffern die Meilenstein-Marke, was zuvor nur den deutschen Stürmer-Legenden Gerd Müller (365) und Klaus Fischer (268) geglückt war. Nun ist er als Weltfußballer 2020 auch internationale ganz oben angekommen.