26. Juli 2020 / 14:43 Uhr

Alles anders wegen Corona: Nur ein Spiel pro Tag und keine Zuschauer beim Porta-Pokal

Alles anders wegen Corona: Nur ein Spiel pro Tag und keine Zuschauer beim Porta-Pokal

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Nur Fußballer, keine Zuschauer: Das wird der Standard bei der 33. Auflage vom Porta-Pokal.
Nur Fußballer, keine Zuschauer: Das wird der Standard bei der 33. Auflage vom Porta-Pokal. © Debbie Jayne Kinsey
Anzeige

Das Hygienekonzept des SV Ramlingen/Ehlershausen infolge der Corona-Pandemie für den Porta-Pokal steht. Nicht nur, dass das beliebte Vorbereitungsturnier einen Tag früher beginnt und es in der Regel nur noch ein Spiel  pro Tag gibt. Die 33. Auflage wird auch ohne Zuschauer über die Bühne gehen.

Anzeige
Anzeige

Die coronabedingten Auflagen und Rahmenbedingungen lassen dem SV Ramlingen/Ehlershausen kaum Spielraum. Aufgrund ihres Hygienekonzeptes und nach Rücksprache mit den Behörden, der Region sowie dem Niedersächsischen Fußballverband hat der RSE die 33. Auflage des Porta-Pokals auf neue Beine gestellt.

"Aufgrund der Regularien ist es gar nicht anders möglich"

Das Wichtigste vielleicht vorweg: Auf die Unterstützung der Zuschauer werden die acht teilnehmenden Mannschaften in diesem Jahr verzichten müssen. Es wird keine Karten und keine Tageskasse geben. "Aufgrund der Regularien ist es gar nicht anders möglich", sagt Kurt Becker, Sportlicher Leiter des Gastgebers.

Die aktuelle Verordnung des Landes Niedersachsen lässt zwar bis zu 500 Besucher zu. Dafür muss es allerdings ein Hygienekonzept geben, die Besucher müssen einen Sitzplatz haben, der muss 1,50 Meter voneinander getrennt sein und die Kontaktdaten müssen erfasst werden. In Ramlingen nur schwer umzusetzen.

Mehr Berichte aus der Region

Zweite wichtige Änderung: "Es wird keine zwei Spiele an einem Tag mehr geben", sagt Becker. Anders sei nicht zu gewährleisten, dass sich die Mannschaften auf der Anlage und der Kabine nicht begegnen. Das lässt sich allerdings kaum vermeiden, wenn um 18.30 und 20.15 Uhr zwei Gruppenspiele über die Bühne gehen.

Nur der Eröffnungstag, der einen Tag früher als geplant stattfinden wird, bildet eine Ausnahme. Das Eröffnungsspiel der Gruppe A bestreiten am Sonntag, 9. August, um 13 Uhr die beiden Landesligisten TSV Burgdorf und TSV Stelingen. Erst um 18 Uhr treffen schließlich das Oberliga-Team des Gastgebers und Regionalligist TSV Havelse aufeinander. "Das gibt uns genug Zeit, um die Anlage coronakonform herzurichten", sagt Becker.

Die Bilder zum Finale des Porta-Pokals 2019 zwischen dem MTV Eintracht Celle und dem TSV Havelse:

Havelses Julius Langfeld im Duell gegen Merchas Doski (rechts). Zur Galerie
Havelses Julius Langfeld im Duell gegen Merchas Doski (rechts). ©

Die weiteren Vorrundenspiele werden zwischen dem 10. und 19. August stattfinden, unter der Woche jeweils um 19 Uhr, am Wochenende um 16 Uhr. Die Gruppe B wird zu Beginn der Woche mit den Spielen zwischen dem MTV Eintracht Celle und dem 1. FC Sarstedt (10. August) sowie tags drauf zwischen dem HSC und Arminia Hannover eröffnet.

Das Halbfinale zwischen dem Erstplatzierten der Gruppe A und dem Zweiten der Gruppe ist für Donnerstag, 20. August (19 Uhr), vorgesehen. Das zweite steigt tags drauf, das Endspiel am Sonntag, 23. August (15 Uhr). Alles anders wegen Corona.