07. Juli 2019 / 12:11 Uhr

Qualität, aber regional: So stellt Kurt Becker das Teilnehmerfeld zusammen

Qualität, aber regional: So stellt Kurt Becker das Teilnehmerfeld zusammen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Kurt Becker ist beim Porta-Pokal für die Zusammenstellung des Teilnehmerfelds zuständig.
Kurt Becker ist beim Porta-Pokal für die Zusammenstellung des Teilnehmerfelds zuständig. © Stephan Hartung
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Kurt Becker stellt das Teilnehmerfeld beim Porta-Pokal zusammen. Der  Sportliche Leiter des SV Ramlingen/Ehlershausen erläutert die gar nicht so einfachen Kriterien. "Wir wollen das Turnier nicht nur qualitativ hochhalten, sondern auch regional."

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Bislang kannte man ihn beim SV Ramlingen/Ehlershausen nur als langjährigen Trainer, mittlerweile als Sportlichen Leiter. Doch sukzessive rückt Kurt Becker auch in das Organisationsteam des Porta-Pokal-Turniers auf. „Rüdiger Solisch bleibt unser Mr. Porta-Pokal, er ist für den reibungslosen Ablauf verantwortlich. Ich wiederum stelle das Teilnehmerfeld zusammen“, sagt Becker, der sich erinnert, „dass wir im Januar bereits den Porta-Pokal bei der Vorstandssitzung auf der Tagesordnung hatten“.

Gleich zwei Regionalligisten

Für die 32. Auflage ist es ihm gelungen, dass mit dem TSV Havelse und dem HSC Hannover zwei Regionalligisten mitspielen. „Wir freuen uns, dass das geklappt hat, nachdem wir im Vorjahr keine Regionalligisten dabei hatten“, sagt Becker. Denn wie bisher sollte das Teilnehmerfeld hochklassig sein, Landesliga ein Verein mindestens vorweisen können.

Oft ergeben sich auch Härtefälle, weiß der 65-Jährige, wenn es Anfragen gibt und man Absagen verschicken müsse. „Wir wollen das Turnier nicht nur qualitativ hochhalten, sondern auch regional. Und da sind die drei Landesligisten aus unserer Stadt, nämlich Ramlingen, Heeßel und Burgdorf, bereits gesetzt.“ Und weil außer Regionalligisten auch Oberligisten gern gesehen sind, wird es dann schon eng bei acht Startplätzen.

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Ein weiteres Kriterium ist, ob die Gastmannschaften auch viele Zuschauer mitbringen. „Das ist bei Arminia Hannover immer der Fall, auch der SC Hemmingen-Westerfeld hat das im Vorjahr bei seiner Premiere gemacht.“

Celler machen es japanisch

Und ebenfalls nicht zu verachten: das Verhalten der Teams außerhalb des Platzes. Das sei bei allen Mannschaften gut, sagt Becker, möchte in diesem Zusammenhang aber gern Titelverteidiger MTV Eintracht Celle hervorheben. „Wie die Celler die Kabine hinterlassen haben, das war absolut vorbildlich. Die Kabine war so sauber, wie man es sonst von den Japanern kennt.“

Eine weitere Rolle wird Kurt Becker am Finaltag einnehmen. 30 Minuten vor Beginn des Endspiels leitet er eine Talkrunde mit 96-Legende Altin Lala sowie den beiden Verantwortlichen der Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf, Sven-Sören Christophersen und Eike Korsen. Der Sportliche Leiter also ungewohnt als Moderator? Becker lacht. „Beruflich habe ich so etwas schon mal gemacht.“

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<b>TSV Barsinghausen - Zugänge:</b> Marvin Bialucha (USA, zuletzt Seckenhausen), Dominik Hänel, Ezan Hajrullahu, Leon Lukassek (beide 1. FC Wunstorf U19), Robert Just (1. FC Wunstorf, im Bild), Noah Herhaus (U19 JFV Calenberger Land), Mustafa Cinar (TuS Ricklingen) Zur Galerie
TSV Barsinghausen - Zugänge: Marvin Bialucha (USA, zuletzt Seckenhausen), Dominik Hänel, Ezan Hajrullahu, Leon Lukassek (beide 1. FC Wunstorf U19), Robert Just (1. FC Wunstorf, im Bild), Noah Herhaus (U19 JFV Calenberger Land), Mustafa Cinar (TuS Ricklingen) ©
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