23. August 2020 / 18:43 Uhr

Zum fünften Mal und erstmals seit 2013: SV Ramlingen/Ehlershausen gewinnt den Porta-Pokal

Zum fünften Mal und erstmals seit 2013: SV Ramlingen/Ehlershausen gewinnt den Porta-Pokal

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Da ist das Ding: Der SV Ramlingen/Ehlershausen bejubelt den Finalsieg beim 33. Porta-Pokal.
Da ist das Ding: Der SV Ramlingen/Ehlershausen bejubelt den Finalsieg beim 33. Porta-Pokal. © Michael Plümer
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4:1 im Endspiel gegen die A-Junioren des TSV Havelse: Der SV Ramlingen/Ehlershausen hat zum ersten Mal seit 2013 und zum insgesamt fünften Mal den Porta-Pokal gewonnen.

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Die Haare sind länger, der Bart voller, und auch ansonsten scheint Utku Kani nach seinem Wechsel zum SV Ramlingen/Ehlershausen ein anderer geworden zu sein. Der 21-Jährige entwickelt sich für den RSE immer mehr zum Glücksgriff. Am 4:1 (3:0)-Sieg im Finale des 33. Porta-Pokals gegen die A-Junioren des TSV Havelse hatte der Angreifer erheblichen Anteil.

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Platzherren geben Ton an, Havelse stresst

Bereits nach zwei Minuten gab Mitchell Jordan den ersten Warnschuss ab, drei Minuten später folgte der zweite, allerdings ebenfalls ungefährliche Versuch von Melvin Meyer.

Die Platzherren waren tonangebend, wobei der TSV-Nachwuchs aus der Regionalliga den Oberliga-Aufsteiger bei jedem Zweikampf stresste. So engagiert, wie Havelses Coach Ro­ber­to Cerro an der Seitenlinie Kommandos gab, so engagiert zeigte sich seine Elf auf dem Platz.



Der SV Ramlingen/Ehlershausen gewinnt durch einen 4:1-Finalsieg gegen die A-Junioren des TSV Havelse erstmals nach 2013 den Porta-Pokal.

Havelses Tim Beutnagel fährt dem Ramlinger Georgios Firiaridis in die Parade Zur Galerie
Havelses Tim Beutnagel fährt dem Ramlinger Georgios Firiaridis in die Parade ©

Die Ramlinger hatten wenig Ruhe, waren gleichwohl bemüht, den Pokal erstmals seit 2013 in die Höhe stemmen zu können. In der 26. Minute schraubte Kani seine 1,84 Meter in die Höhe und köpfte eine Jordan-Flanke zur RSE-Führung ein.

Nur vier Minuten später landete eine Kani-Ecke auf dem Kopf des für Christopher Weindl eingewechselten Hannes Müller – 2:0. Und mit dem Pausenpfiff fiel die Vorentscheidung, ebenfalls durch einen Kopfball. Diesmal hatte Georgios Firiaridis Steffen von Pless von außen bedient.

Karadeniz nutzt die einzige Havelser Chance

Kurz nach Wiederanpfiff schoss Jordan den Ball an die Latte – danach kam lange Zeit nichts mehr vom Gastgeber. Das 1:3 durch – natürlich – einen Kopfball von Kaan Karadeniz (74.) hatte sich bereits angedeutet, war zugegebenermaßen aber auch die einzige große Havelser Chance im gesamten Spiel.

Gökdemir, der neben Kani, Timo Gieseking und Bangin Bakir einer der besten Ramlinger war, erstickte das Aufbäumen im Keim (78.).

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"Das geht so nicht"

„Ich bin sehr, sehr stolz auf die Jungs, unabhängig vom Ergebnis“, lobte Cerro, während Gegenüber Philipp Gasde nur mit den ersten 45 Minuten leben konnte: „Die zweite Halbzeit kann ich so nicht stehen lassen. Dass wir da einen Gang zurückgeschaltet haben, das geht so nicht“, sagte Ramlingens Trainer.