07. Dezember 2022 / 06:47 Uhr

Portugal-Trainer Santos erklärt Bankplatz für Cristiano Ronaldo – Zukünftige Rolle des Superstars offen

Portugal-Trainer Santos erklärt Bankplatz für Cristiano Ronaldo – Zukünftige Rolle des Superstars offen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Portugal-Superstar Cristiano Ronaldo (rechts) musste sich gegen die Schweiz mit der Joker-Rolle begnügen.
Portugal-Superstar Cristiano Ronaldo (rechts) musste sich gegen die Schweiz mit der Joker-Rolle begnügen. © Getty (Montage)
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Cristiano Ronaldo raus, Goncalo Ramos rein: Diese Umstellung trug maßgeblich zu Portugals 6:1 im Achtelfinale gegen die Schweiz bei. Youngster Ramos traf dreimal und wurde gefeiert, Superstar Ronaldo schwieg. Auswahltrainer Fernando Santos erklärte seine Entscheidung.

Portugals Nationaltrainer Fernando Santos hat nach dem Joker-Einsatz von Cristiano Ronaldo beim überzeugende 6:1 im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz die zukünftige Rolle des Superstars offen gelassen. "Das müssen wir sehen“, sagte der 68-Jährige auf die Frage, ob für Rekordtorschütze Ronaldo nun ein neuer Abschnitt im Nationalteam beginne. "Ich habe eine sehr enge Beziehung zu ihm. Aber wir sind Trainer und Spieler. Ich habe ihm gesagt, dass er ein sehr wichtiger Spieler ist, das weiß er."

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Santos hatte seinen Kapitän im Achtelfinale überraschend zunächst auf die Bank gesetzt. Für ihn spielte der 21 Jahre alte Gonçalo Ramos, der mit drei Treffern maßgeblich zum ersten Viertelfinal-Einzug der Portugiesen seit 2006 beitrug. "Cristiano hat als Kapitän das gemacht, was er immer macht. Er hat uns geholfen, uns ermutigt, die gesamte Mannschaft", sagte der Angreifer von Benfica Lissabon über die ungewohnte Joker-Rolle Ronaldos.

Der 37-Jährige äußerte sich anschließend nicht zu sportlichen Fragen. "Ein unglaublicher Tag für Portugal mit einem historischen Ergebnis", schrieb der 37-Jährige lediglich in der Nacht zum Mittwoch bei Instagram: "Der Traum lebt". Ronaldo war in der 74. Minute eingewechselt worden, erzielte ein Abseitstor und verschwand nach Schlusspfiff als erster Portugiese wieder vom Rasen. "Es ist für jeden Spieler nicht leicht, auf der Bank zu sein", sagte Teamkollege Bruno Fernandes. "Aber das Wichtigste ist die Antwort, die er gegeben hat, als er reingekommen ist. Er hat der Mannschaft geholfen."

Santos erklärt Verzicht auf Ronaldo in der Startelf

Coach Santos begründete seine Entscheidung für Ramos uns gegen Ronaldo nur mit sportlichen Überlegungen, die Aufregung um Ronaldos Gemecker nach seiner Auswechslung im vorherigen Spiel habe keine Rolle gespielt. "Ich wähle die Spieler aus, die am besten zu meiner Strategie passen", sagte der Coach und lobte seinen jungen Stürmer für dessen Dynamik, Zweikampfstärke und seinen Zug zum Tor.

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Ramos selbst, der bei Benfica Lissabon unter dem deutschen Coach Roger Schmidt eine starke Saison spielt und erst kurz vor der WM sein Debüt im A-Nationalteam gegeben hatte, will sich keine Gedanken machen, ober er Ronaldo dauerhaft verdrängen kann. "Wir brauchen das Ergebnis von heute im nächsten Spiel nicht zu berücksichtigen", sagte der 21-Jährige, für den ein Traum in Erfüllung gegangen war: "Nicht mal in meinen kühnsten Träumen hatte ich gedacht, dass ich in einer WM- K.o.-Runde in der Startelf stehen würde."

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