28. August 2020 / 18:10 Uhr

Positiver Corona-Test: Brandenburgliga-Partie des SV Falkensee-Finkenkrug abgesagt

Positiver Corona-Test: Brandenburgliga-Partie des SV Falkensee-Finkenkrug abgesagt

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Der Falkenseer Trainer Matthias Stuck (M.) musste mitansehen, wie seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit gegen Lübben völlig auseinander fiel.
FF-Trainer Matthias Stuck und seine Mannschaften müssen wegen eines Corona-Falls in ihren Reihen aussetzen. © Benjamin Feller
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Brandenburgliga: Falkenseer Spieler hatte sich am Dienstag beim Training krank gefühlt - am Freitag bekam er das positive Testergebnis. Der Staffelleiter hat die Partie beim SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen sofort abgesetzt.

Das erste Brandenburgliga-Spiel der noch jungen Saison fällt der Corona-Pandemie zum Opfer! Die Partie zwischen dem SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen und dem SV Falkensee-Finkenkrug wurde abgesetzt, weil ein Spieler der Falkenseer positiv auf Covid-19 getestet wurde. Darüber informierte der Verein aus der Gartenstadt am Freitagnachmittag auf seiner Facebookseite.

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Kurz zuvor hatte der Verein von dem positiven Befund seines Spielers erfahren, wie FF-Vereinschef Sven Steller auf SPORTBUZZER-Nachfrage bestätigte. Den Namen des Akteurs wollte der Club nicht nennen. "Der Spieler war am Dienstag beim Training", erklärte Steller. Die Einheit habe er aber abgebrochen, weil er sich bereits kränklich gefühlt hatte. Am Donnerstag wure er getestet, einen Tag später erhielt er von seinem Arzt den Anruf mit dem Ergebnis.

"Wir haben sofort den Staffelleiter informiert, der das Spiel bei Miersdorf/Zeuthen sofort abgesetzt hat", so Sven Steller. Ansonsten herrsche noch viel Unsicherheit. "Wir wissen noch nicht, wie wir mit der Situation umgehen sollen", sagte Steller am Freitagabend. Ob weitere Mannschafts- oder Vereinsmitglieder nun in Quarantäne müssten, konnte er noch nicht sagen.

Er habe das Spiel "vorsorglich abgesetzt", sagte Brandenburgliga-Staffelleiter Ingo Widiger am Freitag. Das sei besser, als zu spät zu handeln. "Damit haben wir den ersten Schritt getan, alles weitere müsse man abwarten", so Widiger.