01. Dezember 2020 / 08:31 Uhr

Positiver Corona-Test: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton verpasst Rennen in Bahrain

Positiver Corona-Test: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton verpasst Rennen in Bahrain

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hat sich mit dem Coronavirus infiziert: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton.
Hat sich mit dem Coronavirus infiziert: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. © imago images/HOCH ZWEI/Pool/REUTERS
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Bitte Nachricht für den Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. Wie der Motorsport-Verband FIA mitteilte, wurde der Brite positiv auf das Coronavirus getestet und wird demnach am Wochenende nicht beim zweiten Grand Prix in Bahrain an den Start gehen.

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Jetzt hat es auch den Weltmeister erwischt. Wie der Motorsport-Weltverband FIA am Dienstag mitteilte, wurde Lewis Hamilton positiv auf das Coronavirus getestet. Der Brite wird demnach das Formel-1-Rennen in Sakhir am kommenden Wochenende verpassen. Er sei am Montag mit "milden Symptomen" aufgewacht und wurde zeitgleich darüber informiert, dass er Kontaktperson eines Corona-Infizierten war. Daraufhin ließ er sich testen - mit positivem Ergebnis.

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Inzwischen wurde Hamilton bereits isoliert und befindet sich in Quarantäne, damit er niemand anderen ansteckt. Noch am vergangenen Wochenende hatte er unter dem Schock des Feuer-Unfalls von Romain Grosjean im Wüsten-Chaos von Bahrain seinen Siegeszug fortgesetzt. Nach dem Horror-Crash des Haas-Piloten und einer mehr als 80-minütigen Unterbrechung nahm der Mercedes-Pilot mit seinem elften Erfolg des Jahres die Bestmarken von Michael Schumacher und Sebastian Vettel in Angriff. Die beiden Deutschen konnten jeweils 13 Mal in einer Saison gewinnen. Diese Rekordjagd ist nun jäh gestoppt.

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Dennoch: Den Weltmeister-Titel kann ihm zwei Wochen nach seinem siebten Titelgewinn in der Türkei niemand mehr nehmen. Am vergangenen Wochenende verwies Hamilton mit einer perfekten Reifen-Strategie in Sakhir Max Verstappen im Red Bull auf den zweiten Platz. Der Brite hat nun, wie auch Vettel, viermal in der Wüste gewonnen. Dritter beim Flutlicht-Chaos, das Grosjean ersten Untersuchungen zufolge weitgehend unbeschadet überstand, wurde Verstappens Teamkollege Alex Albon. Der Thailänder profitierte drei Runden vor Schluss von einem Motorschaden bei Sergio Perez im Racing Point.