17. Oktober 2020 / 19:33 Uhr

Post SV Zehlendorf bringt dem SV Fürstenberg die nächste Packung bei

Post SV Zehlendorf bringt dem SV Fürstenberg die nächste Packung bei

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
Da ist es passiert! Der starke Stephan Roderburg (r.) trifft zum zwischenzeitlichen 2:0 für den PSV.
Da ist es passiert! Der starke Stephan Roderburg (r.) trifft zum zwischenzeitlichen 2:0 für den PSV. © Kevin Päplow
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Kreisliga West Oberhavel/Barnim: Tabellenschlusslicht kassiert erneut sieben Gegentore.

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Post SV Zehlendorf - SV Fürstenberg 7:0 (4:0). Tore: 1:0 Vincent Gollasch (10.), 2:0 Stephan Roderburg (22.), 3:0 Felix Fischer (36.), 4:0 Felix Fischer (44.), 5:0 Heiko Schultz (50.), 6:0 Sebastian Juers (66.), 7:0 André Kräft (82.).

Der Post SV Zehlendorf gewinnt sein Heimspiel pflichtgemäß gegen das punktlose Schlusslicht vom SV Fürstenberg vor 57 Zuschauern klar mit 7:0. Somit klettert der PSV auf den fünften Rang und verschärft die Sorgen beim Tabellenletzten noch mehr.

In Bildern: Der Post SV Zehlendorf siegt mit 7:0 gegen den SV Fürstenberg.

Der Post SV Zehlendorf (gelbe Trikots) gewinnt mit 7:0 gegen den SV Fürstenberg. Schon zur Pause führten die Hausherren mit 4:0. Zur Galerie
Der Post SV Zehlendorf (gelbe Trikots) gewinnt mit 7:0 gegen den SV Fürstenberg. Schon zur Pause führten die Hausherren mit 4:0. © Kevin Päplow

Der aus Berlin angesetzte Referee Pierre Wawretschka zeigte nach einer ausgeglichenen Anfangsphase und einem Allerweltszweikampf auf den Punkt. Vincent Gollasch verwandelte sicher zum 1:0 per Elfmeter für die Zehlendorfer. Spätestens als Kapitän Stephan Roderburg für den Gastgeber auf 2:0 erhöhte, sanken die Köpfe beim SVF wieder. Trotz vernünftiger Einstellung in den Zweikämpfen, blieben Gegentore nicht aus. So servierten Karl-Felix Heinz und der bärenstarke Roderburg die Bälle für Felix Fischer, der quasi den Heimerfolg schon vor der Pause mit einem Doppelpack eintütete.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn stand es dann 5:0. Heiko Schultz's Freistoß fand über Umwege den Weg in Richtung Tor von Norwin Poiela. Kämpferisch konnte man den Gästen dennoch nie einem Vorwurf machen und wenn etwas ging gen Tor von Mathias Ramlow, hatte Nico Banowski seine Finger mit im Spiel. Dem Abstaubertor von Sebastian Juers, folgte acht Minuten vor Ende der überlegte Kopfball von Kräft ins lange Eck zum 7:0-Endstand. Der Trainer war natürlich zufrieden mit dem Pflichterfolg. „Wir haben im Pokal noch in Fürstenberg verloren. Ich habe sie heute ähnlich erwartet wie vor vier Wochen. Aber spielerisch hat mir das gefallen. Wir haben den Schalter umgelegt und die Tore gemacht“, freut sich Kay Kretschmann.

Auf der anderen Seite muss ein geknickter Coach seine Elf erneut aufrichten. „Die Jungs kommen immer zum Training und geben nicht auf. Sie nach der Niederlage wieder motivieren zu müssen, damit man Glaube an sich entwickelt, ist nun meine Aufgabe. Bis zum 2:0 waren wir heute gut im Spiel. Du hast aber dann eben keinen Lauf und wirst wieder so hoch geschlagen. Wenn es einmal mies läuft, dann so richtig“, gesteht David Zander.