21. Juni 2019 / 15:50 Uhr

Potsdam International: Sechs Waspo-Athleten im DSV-Team vertreten

Potsdam International: Sechs Waspo-Athleten im DSV-Team vertreten

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Waspos Torwart Moritz Schenkel hütet nicht nur das Tor der 98er, sondern auch der deutschen Nationalmannschaft. 
Waspos Torwart Moritz Schenkel hütet nicht nur das Tor der 98er, sondern auch der deutschen Nationalmannschaft.  © Imago
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Premiere in Brandenburg: Am Freitag findet das erste Potsdam International im Potsdamer Sportbad "blu" statt. Neben Deutschland gehen auch Griechenland, Italien und Montenegro an den Start, um sich auf die Weltmeisterschaft Mitte Juli in Südkorea vorzubereiten.

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Zu diesem Turnier hat der DSV nur starke Gegner eingeladen. Deutschlands Wasserballer messen sich ab Freitag im Potsdamer Sportbad „blu“ mit drei Weltklasseteams. Um 18 Uhr bestreitet die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm das erste Spiel bei der Premiere des Potsdam International gegen Griechenland. Die DSV-Auswahl bereitet sich auf die Weltmeisterschaft Mitte Juli im südkoreanischen Gwangju vor. Sechs Spieler von Pokalsieger Waspo 98 sind nominiert.

Die Torhüter Moritz Schenkel und Kevin Götz sind ebenso dabei wie DSV-Kapitän Julian Real, Tobias Preuß, Reiko Zech und Fynn Schütze. Von Meister Spandau 04 stehen acht Mann im Kader, darunter der Niederländer Lucas Gielen, der bis Anfang Juli deutscher Staatsbürger sein könnte und dann bei der WM startberechtigt wäre. Zwischen Abwehrspezialist Gielen (29) und dem holländischen Verband war es zum Zerwürfnis gekommen.

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Neue Regeln finden Anwendung

Das 18-köpfige deutsche Team reist aus dem Trainingslager im mallorquinischen Colonia de Sant Jordi an. Am Samstag heißt der Gegner um 19.30 Uhr Italien, am Sonntag (12.45 Uhr) geht es gegen Montenegro mit Hannovers Bundesliga-Torschützenkönig Aleksandar Radovic. Bis zur WM muss Stamm den Kader auf 15 Akteure verkleinern. Er sieht seine Mannschaft in den drei Partien als Außenseiter, immerhin sind alle drei Kontrahenten in Brandenburg Me­dail­len­an­wär­ter bei der Endrunde in Südkorea.

Die Weltmeisterschaft und das Turnier in Potsdam werden nach den neuen Wasserballregeln gespielt. Die Angriffszeit wird in der zweiten Welle auf 20 statt 30 Sekunden verkürzt, Fouls werden schneller bestraft. Damit soll das Spiel noch interessanter werden.

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