30. September 2019 / 16:53 Uhr

Potsdamer Geherin Saskia Feige starke Elfte bei der WM

Potsdamer Geherin Saskia Feige starke Elfte bei der WM

Peter Stein
Märkische Allgemeine Zeitung
 Saskia Feige (l. mit der weißen Mütze) ging lange im WM-Feld an der Spitze mit.
Saskia Feige (l. mit der weißen Mütze) ging lange im WM-Feld an der Spitze mit. © imago images/Agencia EFE
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Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha/Katar warten die deutschen Geher trotz der extremen Bedingungen weiter mit guten Ergebnissen auf. Auch die Potsdamerin Saskia Feige zeigte einen mutigen Wettkampf.

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Saskia Feige vom SC Potsdam schaffte bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha/Katar im 20 Kilometer Gehen  einen starken elften Platz in 1:37:14 Stunden. Die 22-Jährige war beim chinesischen Dreifachsieg drittbeste Europäerin und schaffte damit das beste deutsche WM-Ergebnis über diese Strecke seit zwölf Jahren. 2007 war die Ex-Potsdamerin Sabine Krantz bei der WM in Osaka/Japan Achte geworden. Wegen der Hitze fand der Wettbewerb in Doha um Mitternacht statt. Olympiasiegerin Hong Liu holte sich in 1:32:53 Stunden ihre dritte WM-Goldmedaille nach 2011 und 2015. Silber ging an die Olympia-Zweite von 2012 Shenjie Qieyang (1:33:10), Bronze ant Liujing Yang (1:33:17).

Auf die Hitze gut eingestellt

Saskia Feige, die wegen Rückenproblemen eine schwierige WM-Vorbereitung hatte und im Sommer auf die U23-EM verzichtet hatte, lag bis zur Halbzeit in der Spitzengruppe. Die Studentin sagte: „Die ersten zehn Kilometer sind alle verhalten angegangen. Dann ging die Post ab und ich habe versucht, mein eigenes Tempo zu gehen. Mit der Hitze kam ich gut zurecht, wir hatten vorher auch eine sehr gute Anpassung, eine Woche Hitzetraining. Da wusste ich schon, welche Signale mein Körper sendet, wenn ich überhitze. Dadurch konnte ich das gut einschätzen, ich hatte einen Plan, wie ich mich runterkühle, der ist super aufgegangen.“ Überrascht war die EM-16. des Vorjahres am Ende von ihrer guten Platzierung: "Das habe ich unterwegs gar nicht mitbekommen. Das war schon überwältigend, damit habe ich nicht gerechnet."

U23-Europameisterin Annika Marie Fuchs vom SC Potsdam schied unterdessen am Montag im Speerwerfen in der Qualifikation mit 58,16 Meter aus.

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Über 46.000 Läufer machten dieses Jahr beim Berlin-Marathon mit, den Kenenisa Bekele am Ende mit einer Zeit von 02:01:41 Stunden gewann, aber einen neuen Weltrekord knapp um zwei Sekunden verpasste. Bei den Frauen gewann Ashete Bekere. Sie brauchte für die gut 42 Kilometer 02:20:14 Stunden. © dpa
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