15. Februar 2021 / 00:16 Uhr

Powerplay läuft, deshalb siegen die Grizzlys Wolfsburg weiter

Powerplay läuft, deshalb siegen die Grizzlys Wolfsburg weiter

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Torjubel von Ryan Button (Wolfsburg #55), Spencer Machacek (Wolfsburg #93) und Garrett Festerling (Wolfsburg #4) nach dem Siegtor

Krefeld Pinguine vs. Grizzlys Wolfsburg
- Penny-DEL 2020/21 -17. Spieltag

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Da kam Freude auf: Spencer Machacek (M.) hatte Wolfsburgs 3:2 in Krefeld erzielt, Garrett Festerling (r.) und Ryan Button jubeln mit. © Mathias M. Lehmann
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Die Grizzlys Wolfsburg eilen in der DEL von Sieg zu Sieg. Ein Grund: im Powerplay läuft es endlich. Dennoch mochte niemand den knappen 3:2-Sieg des Eishockey-Erstligisten am Sonntag in Krefeld überbewerten. Die Stimmen zum vierten Erfolg in Serie.

Es war der vierte Sieg in Folge, aber es war auch eine verdammt schwere Geburt. Die Grizzlys Wolfsburg hatten sich das Leben bei ihrem 3:2 n. V. in Krefeld selbst schwer gemacht, waren aber auch auf motivierte Gastgeber getroffen, die zeigten, warum sie immerhin bei all ihren Niederlagen die Düsseldorfer EG (Dritter) und die Iserlohn Roosters mal bezwungen hatten.

Girzzlys-Coach Pat Cortina: „Es war ein harter Kampf, Krefeld ist gut Schlittschuh gelaufen, hat gut gekämpft, unser Powerplay hat getan, was es tun sollte, das hat den Unterschied gemacht.“

Das Wolfsburger Überzahlspiel flutscht, das hatte es zuvor längere Zeit praktisch gar nicht mehr – prompt gingen etliche Partien knapp verloren. In jeder der vier gewonnen Partien zuletzt gelang mindestens ein Überzahltreffer - insgesamt sogar acht. Genauer: Die Hälfte ihrer 16 Powerplay-Tore schossen die Grizzlys in dieser Zeit. Max Görtz ist dabei inzwischen sehr auffällig. Auch Spencer Machacek ist ein Spezialist - am Sonntag aber markierte er mit seinem achten Saisontor mal bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis den Siegtreffer. Fünf Tore gelangen ihm bereits im Powerplay.

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Allerdings: Der Auftritt in Krefeld war der schwächste in der Siegesserie. Kapitän Sebastian Furchner: „Wir hätten es über die Zeit bringen müssen. Wir sind froh, dass wir es gewonnen haben. Im letzten Drittel sind wir zu passiv geworden, wollten es über die Zeit schaukeln, das geht eben oft schief und das ist heute auch wieder schiefgegangen, wir sind froh, dass wir es noch gewonnen haben.“ So wurden es noch zwei Zähler. 

Die Grizzlys bleiben im Westen – gastieren am Dienstag bei der Düsseldorfer EG, die sie mit einem Sieg überholen würden. „Da müssen wir aber besser spielen“, so Manager Charly Fliegauf. „In Krefeld war es die erwartet schwere Kost. Wir haben zu viel zugelassen, haben wohl gedacht, das schaukeln wir nach Hause, hätten uns fast die Butter vom Brot nehmen lassen. Aber sehen wir es positiv – vierter Sieg in Folge." Und damit sind die Grizzlys nun voll im Geschäft um die Play-Off-Plätze, haben Platz vier, den letzten Play-Off-Rang, von den Iserlohn Roosters erobert.