20. Mai 2019 / 15:10 Uhr

Preetzer TSV feiert vorzeitigen Klassenerhalt

Preetzer TSV feiert vorzeitigen Klassenerhalt

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Am vorletzten Spieltag bereits den Klassenerhalt sicher: Der Preetzer TSV feiert nach dem Abpfiff den 5:0-Erfolg über den 1. FC Schinkel.
Am vorletzten Spieltag bereits den Klassenerhalt sicher: Der Preetzer TSV feiert nach dem Abpfiff den 5:0-Erfolg über den 1. FC Schinkel. © Karsten Freese
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Am vorletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Ost konnte der spielfreie neue Meister TSV Kronshagen Kraft für das Kreispokal-Endspiel am Dienstag (19 Uhr) gegen den Oberligisten TSV Bordesholm tanken. Vizemeister SVE Comet Kiel siegte mit 2:1 im Kieler Stadtderby gegen den FC Kilia, der ebenso den Klassenerhalt geschafft hat wie der Preetzer TSV nach seinem siebten Spiel ohne Niederlage. Spannend ist am letzten Spieltag nur noch die Entscheidung um den dritten Absteiger, die zwischen dem 1. FC Schinkel und der SG Insel Fehmarn fallen wird.

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VfR Laboe – MTV Dänischenhagen 2:2

Die Gäste gaben von Beginn an den Ton an und erspielten sich ein klares Chancenplus. Die beste Gelegenheit vergab Moritz Schomburg nach einer Viertelstunde, als er mit seinem Strafstoß an VfR-Keeper René Reinke scheiterte. Laboe konnte das 0:0 in die Halbzeit retten und schlug nach der Pause sofort zu. Florian Mansteins Schuss konnte zunächst pariert werden, doch Pascal Puls stand goldrichtig und traf zum 1:0. Nur wenige Minuten später legte der VfR aus dem Getümmel heraus den zweiten Treffer nach, als MTV-Akteur Eric Lamprecht den Ball ins eigene Gehäuse bugsierte. Doch Dänischenhagen resignierte nicht und kam im Anschluss an einen Strafstoß zum Anschluss. Lars Mischak vergab den Elfmeter zwar, doch gegen den Nachschuss von Hennig Bolz war Reinke machtlos. In der Nachspielzeit erhielt der MTV dann den dritten Elfmeter, den Schomburg zum 2:2-Endstand verwandelte. „Wir hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen“, bedauerte MTV-Coach Frank Knocke. „Es gab keinen Grund so lange nachzuspielen“, haderte hingegen Laboes Co-Trainer Maik Eschen.

Klickt euch durch die Fotos zum Verbandsligaspiel zwischen dem VfR Laboe und dem MTV Dänischenhagen:

Eckball für den VfR Laboe, aber MTV-Keeper Yannick Holtz hat den Ball sicher. Zur Galerie
Eckball für den VfR Laboe, aber MTV-Keeper Yannick Holtz hat den Ball sicher. ©
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FC Kilia Kiel – SVE Comet Kiel 1:2

Mit dem ersten Durchgang war FC-Coach Astrit Meshekrani zufrieden: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und lagen zur Pause verdient vorne.“ Ardian Stubbla hatte in der 41. Minute abgezogen und zum 1:0 getroffen. Ab Wiederanpfiff kamen die Gäste dann besser ins Spiel und durch Tjark Gutzeit zum Ausgleich (64.), ehe es hektisch wurde. Nach einem Foul an Comets Robin Ziesecke gab es eine Rudelbildung und nach einem Gerangel zwischen Robin Ziesecke und Jeremy Osaro für beide die Rote Karte. Bis kurz vor Schluss sah es so aus, als ob man sich im Derby die Punkte teilen würde. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe gegen starke Kilianer mit hektischen Szenen und den klareren Chancen für uns“, bewertete SVE-Ligaobmann Burkhart Steckel den zweiten Durchgang. Der endete dann aber doch erfolgreich für den Vizemeister vom Ostufer: Timo Nath sicherte dem Gast spät (86.) beide Punkte.

Preetzer TSV – 1. FC Schinkel 5:0

Klickt euch durch die Bildergalerie zur Verbandsligabegegnung zwischen dem Preetzer TSV und dem 1. FC Schinkel:

Leon Lembke (ganz hinten) kann einen Eckball mit dem Kopf leicht ablenken und zum 2:0 ins Tor drücken. Torwart Tim Miethke steht zu weit vor dem Tor und kann es nicht verhindern. Zur Galerie
Leon Lembke (ganz hinten) kann einen Eckball mit dem Kopf leicht ablenken und zum 2:0 ins Tor drücken. Torwart Tim Miethke steht zu weit vor dem Tor und kann es nicht verhindern. ©

SG Bornhöved/Schmalensee – TSV Stein 0:7

Die Hausherren hatten wenig zu bestellen, stattdessen befanden sich die Gäste permanent in Ballbesitz und besaßen vor allem im Mittelfeld reichlich Freiräume, die sie jedoch zunächst nicht nutzen konnten. In die Erfolgsspur brachte den TSV Stein erst Patrick Wirbel, der völlig unbedrängt aus 25 Metern abzog und den Ball unhaltbar ins Dreieck schlenzte. Noch vor der Pause legte Timo Federwisch zwar den zweiten Treffer nach, dennoch mussten die TSV-Akteure in der Halbzeitpause eine Standpauke über sich ergehen lassen. „Wir waren einfach nicht griffig genug“, sagte TSVS-Spielertrainer Kristof Schneider. Im zweiten Spielabschnitt agierten seine Schützlinge zielstrebiger und schraubten das Resultat in die Höhe. „Spätestens nach dem 4:0 war bei Bornhöved spürbar die Luft raus. Unser Sieg geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung“, bilanzierte Kristof Schneider.

SSG Rot-Schwarz Kiel – TSV Malente 5:0

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Dobersdorfer SV – TSV Plön 2:1

Am Ende geriet der Dobersdorfer Sieg noch in Gefahr, denn in der Schlussphase hatten die Gäste Pech, dass der Ball ans Aluminium klatschte. Ein 2:2 wäre aber auch nicht leistungsgerecht gewesen. Plön machte in der Defensive zwar einen geordneten, sattelfesten Eindruck und ließ insgesamt sehr wenig zu, doch die wenigen guten Gelegenheiten verbuchte der DSV. Eine davon schloss Yannick Schnoor nach einer sehenswerten Kombination über mehrere Stationen mit dem 2:1-Siegtreffer ab. „Es hätte durchaus auch 3:1 oder 4:2 ausgehen können, aber es besteht keinerlei Zweifel daran, dass unser Sieg verdienter Natur ist. Wir hatten die besseren Aktionen und waren insgesamt auch die klar bessere Mannschaft“, meinte DSV-Trainer Thomas Matthies.

ASV Dersau – SG Insel Fehmarn 4:1

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