19. März 2020 / 14:23 Uhr

Reaktion auf Corona-Krise: Premier League verlängert Saison - Liga pausiert mindestens bis 30. April

Reaktion auf Corona-Krise: Premier League verlängert Saison - Liga pausiert mindestens bis 30. April

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Spiele der Premier League können aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant stattfinden. 
Die Spiele der Premier League können aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant stattfinden.  © 2020 Getty Images
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Die Premier League hat mit einer Verlängerung der Saison auf den durch den Coronavirus derzeit ausgesetzten Liga-Spielbetrieb reagiert. Ferner werden mindestens bis zum 30. April keine Partien in den englischen Spielklassen stattfinden.

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Die Premier League hat in Folge des von der Coronavirus-Pandemie derzeit ausgesetzten Spielbetriebs eine Verlängerung der Saison beschlossen. Das haben der englische Verband FA gemeinsam mit der Premier League und der EFL, dem Dachverband der unteren Ligen, beschlossen. "Die Regeln und Vorschriften der FA besagen, dass 'die Saison spätestens am 1. Juni endet' und 'jeder Wettbewerb innerhalb der von der FA festgelegten Grenze die Länge seiner eigenen Spielsaison bestimmt'", heißt es in einem Statement. "Der Vorstand der FA jedoch vereinbart, dass dieses Limit für die Saison 2019/20 in Bezug auf den Profifußball auf unbestimmte Zeit verlängert wird."

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Damit darf die derzeit unterbrochene Spielzeit in der Premier League also auch bis in den Juni und darüber hinaus reichen. Durch die Verschiebung der EM um ein Jahr auf 2021 ist dieser Zeitraum nun für die Endphase der nationalen Ligen und internationalen Wettbewerbe vorgesehen. Die FA habe den neuen EM-Termin laut der Mitteilung "geschlossen unterstützt". Der Verband beschloss zudem, dass der Spielbetrieb in der Premier League und den unteren Profi-Ligen bis "mindestens zum 30. April" eingestellt wird.

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Spielbetrieb in der Bundesliga bis 2. April eingestellt

Am Montag hatte bereits die DFL mit den 36 Klubs aus der Bundesliga und der 2. Liga entschieden, denn Spielbetrieb vorerst bis zum 2. April einzustellen. Geplant ist, die Saison zu einem späteren Zeitpunkt wieder fortzusetzen. Durch die Verschiebung der EM ins kommende Jahr habe man laut DFL-Boss Christian Seifert nun "etwas Planungssicherheit". Seifert weiter: "Wir könnten theoretisch nun bis in den Juli hinein planen. Theoretisch haben wir neue Spielräume gewonnen. Es kann sein, dass es ungewöhnliche Spieltaktungen gibt."

Auch mögliche Geisterspiele ohne Zuschauer wollte Seifert nicht ausschließen, um die Klubs vor dem finanziellen Kollaps zu bewahren. "Es geht nicht mehr darum, wer in der Öffentlichkeit am besten da steht. Sondern es geht für die Klubs der Bundesliga und der 2. Liga ums Überleben." Auch die übrigen europäischen Top-Ligen werden aktuell keine Spiele wegen des sich immer weiter ausbreitenden Coronavirus austragen.