04. Oktober 2019 / 15:49 Uhr

Premier League Inside: Karrierebremse Pep Guardiola – Darum muss Top-Talent Phil Foden ManCity verlassen

Premier League Inside: Karrierebremse Pep Guardiola – Darum muss Top-Talent Phil Foden ManCity verlassen

Hendrik Buchheister
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der 19-jährige Phil Foden debütierte im Dezember 2017 in der Premier League für Manchester City.
Der 19-jährige Phil Foden debütierte im Dezember 2017 in der Premier League für Manchester City. © Montage: imago images / Darren Staples / picture alliance
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Pep Guardiola schwärmt von Englands Top-Talent Phil Foden - und lässt den 19-Jährigen dennoch regelmäßig links liegen. SPORTBUZZER-Kolumnist Hendrik Buchheister empfiehlt Foden, den Klub zu verlassen und sich BVB-Star Jadon Sancho zum Vorbild zu nehmen.

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Phil Foden ist 19 Jahre jung und gilt als größtes Talent im englischen Fußball. Ob er wirklich das Zeug zum Weltklasse-Spieler hat, lässt sich aber abschließend nicht sagen - denn er kann es bei seinem Verein Manchester City nicht zeigen. Die Konkurrenz im Mittelfeld der Milliardentruppe ist zu groß mit Spielern wie Kevin De Bruyne, David Silva oder Ilkay Gündogan. Natürlich, hin und wieder kommt Foden zum Einsatz. Er darf in unwichtigen Pokalspielen mitmachen oder wird eingewechselt, wenn die Partie längst entschieden ist. Solche Einsätze bringen den U17-Weltmeister nicht weiter.

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Trainer Pep Guardiola überschüttet Foden mit Liebe und preist ihn als begabtesten Spieler, mit dem er je zusammen gearbeitet hat. Das will was heißen, wenn man bedenkt, dass der katalanische Taktik-Guru in Barcelona einen gewissen Lionel Messi betreut hat. Allerdings ist auch bekannt, dass Guardiolas Komplimente nicht viel wert sind. Man kann bei Dante nachfragen, den Guardiola beim FC Bayern nach eigener Aussage am liebsten in tausendfacher Ausfertigung gehabt hätte, ehe er ihn nach Wolfsburg abschob.

Phil Foden - der Junge aus Manchester Citys Nachbarschaft

Unter der Woche durfte Foden mal wieder ein paar Minuten spielen. Er wurde in der Champions League gegen Dinamo Zagreb in der Nachspielzeit eingewechselt und traf umgehend zum 2:0-Endstand. Sein Tor feierte er mit einem Kuss auf das Vereinswappen. Er kommt aus dem Vorort Stockport, wo die City-Fans lieben ihn. Ein Junge aus der Nachbarschaft, der den Durchbruch bei seinem weltbekannten Lieblingsverein schafft – das wäre eine hübsche Geschichte.

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Doch für solchen Kitsch ist der englische Meister die falsche Adresse. Guardiola wies umgehend darauf hin, dass sich Foden weiter gedulden müsse. Wieder einmal. Der Trainer wird für Ergebnisse bezahlt. Er soll den Klub-Besitzern aus Abu Dhabi die Champions-League-Trophäe bringen. Es ist nicht seine Aufgabe, den örtlichen Nachwuchs zu fördern.

Jadon Sancho könnte Foden als Vorbild dienen

Foden hat zwei Optionen. Er kann weiter hoffen, dass irgendwann Platz für ihn sein wird. Damit riskiert er, entscheidende Jahre seiner Karriere auf der Bank zu sitzen und sein Talent zu vergeuden. Auch mit einer Karriere in der Nationalmannschaft wird es so schwer. Das hat England-Trainer Gareth Southgate gerade klar gestellt. Oder Foden kann mutig sein und seine Chance bei einem anderen Klub suchen, möglicherweise im Ausland. Sein einstiger City-Kollege Jadon Sancho zeigt bei Borussia Dortmund, dass dieser Mut belohnt wird.

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