14. August 2022 / 16:58 Uhr

Erstes Premier-League-Tor für Nottingham seit 1999: Awoniyi schießt Aufsteiger zum Sieg gegen West Ham

Erstes Premier-League-Tor für Nottingham seit 1999: Awoniyi schießt Aufsteiger zum Sieg gegen West Ham

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Taiwo Awoniyi erzielte für Nottingham Forest einen historischen Treffer.
Taiwo Awoniyi erzielte für Nottingham Forest einen historischen Treffer. © IMAGO/PA Images
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Nottingham Forest hat am zweiten Premier-League-Spieltag am Sonntag gegen West Ham United den ersten Sieg eingefahren. Ex-Bundesliga-Angreifer Taiwo Awoniyi erzielte dabei ein historisches Tor für den Aufsteiger.

Nottingham Forest hat am zweiten Premier-League-Spieltag für eine Überraschung gesorgt. Der Aufsteiger setzte sich am Sonntag gegen West Ham United mit 1:0 (1:0) durch. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer Taiwo Awoniyi erzielte den entscheidenden Treffer für den Liga-Neuling und markierte damit das erste Premier-League-Tor des Underdogs seit 1999 (45.+2). Nach dem 0:2 zum Auftakt gegen Newcastle United ist es das erste Erfolgserlebnis für das Team von Trainer Steve Cooper nach der Rückkehr ins englische Oberhaus und spült Nottingham vorerst auf Platz zehn des Klassements. Die "Hammers" kassierten indes die zweite Pleite in Serie und sind mit null Punkten Vorletzter.

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Mit den Ex-Bundesliga-Profis Moussa Niakhaté, Orel Mangala und Awoniyi sowie dem ehemaligen Manchester-United-Akteur Jesse Lingard in der Startformation hatte Nottingham kurz vor der Pause zunächst einen vermeintlichen Nackenschlag kassiert. Einem West-Ham-Treffer von Said Benrahma wurde nach einem VAR-Check aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels jedoch die Zustimmung verweigert (42.). Kurz darauf war es dann Awoniyi, der für das erste Erstliga-Tor der Hausherren seit 1999 sorgte (45.+2). Auch im zweiten Durchgang waren die "Hammers" nah dran am Torerfolg. Nottingham-Keeper Dean Henderson parierte aber einen Handelfmeter von Declan Rice (65.). So blieb es beim Premieren-Dreier der Gastgeber durch den Awoniyi-Treffer.

Der 25 Jahre alte Angreifer war in diesem Sommer von Union Berlin in die englische Eliteklasse gewechselt. Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert hatte erst am Sonntag über die Sommer-Abgänge einiger Leistungsträger gesprochen: "Man verliert die Spieler ungern. Das sind Top-Jungs, und man wünscht sich, sie weiter im Team zu haben", sagte der 50-Jährige: "Man kann dem nachtrauern oder man kann versuchen, das bestmöglich wettzumachen." Vor der neuen Saison musste Union auch Grischa Prömels ablösefreien Wechsel zur TSG 1899 Hoffenheim verkraften. Für Awoniyi kassierte der Verein immerhin die Rekordablöse von rund 20 Millionen Euro.