10. Februar 2022 / 09:56 Uhr

"Premier League ist mein Traum": Union-Stürmer Taiwo Awoniyi liebäugelt mit Rückkehr nach England

"Premier League ist mein Traum": Union-Stürmer Taiwo Awoniyi liebäugelt mit Rückkehr nach England

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Taiwo Awoniyi träumt von einem Engagement in der Premier League.
Taiwo Awoniyi träumt von einem Engagement in der Premier League. © IMAGO/Matthias Koch (Montage)
Anzeige

Taiwo Awoniyi ist in der Bundesliga in der laufenden Spielzeit der Top-Torjäger von Union Berlin. Langfristig sieht sich der 24-Jährige jedoch in England. Der Angreifer betonte, dass es sein Traum sei, künftig in der Premier League zu spielen. Zudem sprach er über den Winter-Abgang von Sturm-Partner Max Kruse.

England und die Premier League sind für Union Berlins Stürmer Taiwo Awoniyi Sehnsuchtsorte - und das nicht nur aus sportlichen Gründen. "Die Premier League ist mein Traum. Das weiß jeder, auch hier im Klub", sagte der 24-jährige Nigerianer dem Kicker. "Der für mich entscheidende Unterschied ist: Wenn ich in England lebte, wäre es für meine Frau und mein Kind einfacher, allein schon wegen der Sprache. Zudem leben meine Schwester und ein Bruder auf der Insel."

Anzeige

Bis zuletzt stand der Angreifer beim FC Liverpool unter Vertrag, wechselte nach einer Leihe zu Union im vergangenen Transfer-Sommer für 6,5 Millionen Euro von den "Reds" schließlich fest in die deutsche Eliteliga. Die Bundesliga sei die am besten organisierte Liga, sagte Awoniyi vor dem Spitzenspiel der Eisernen gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN).

Der Nigerianer ist in dieser Saison mit neun Treffern Unions bester Torschütze in der Liga. Zu den Saisonzielen der Köpenicker, die aktuell überraschend auf Rang vier stehen, sagte Awoniyi: "Als ich vor der Saison zu Union kam, habe ich im Scherz mal die Champions League als mein Ziel ausgerufen." Trainer Urs Fischer sage jedoch immer, dass man von Schritt zu Schritt denke. "Das müssen wir auch beibehalten. Wir haben bisher Großartiges geleistet. Wir werden dann sehen, wohin das führt", sagte der 24-Jährige.

Der zum VfL Wolfsburg abgewanderte Max Kruse werde ihm als Partner in der Offensive fehlen: "Max hat immer ein wenig hinter mir gespielt und stets gewusst, wann er welchen Ball spielen muss. Er hatte seine Augen überall, du musstest als Stürmer nur schauen: Wo ist Raum, um hineinzusprinten." Awoniyi betonte allerdings: "Aber Fußball funktioniert mit elf Spielern - und nicht nur mit einem. Wir haben auch ohne Max noch genügend gute Jungs im Sturm."

Anzeige: Erlebe die gesamte Bundesliga mit WOW und DAZN zum Vorteilspreis