09. März 2021 / 16:24 Uhr

Premiere gegen Schalke: Dieses Tor vergisst Wolfsburgs Mbabu nie

Premiere gegen Schalke: Dieses Tor vergisst Wolfsburgs Mbabu nie

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Erzielte im Dezember 2019 sein erstes Tor für den VfL Wolfsburg: Kevin Mbabu.
Erzielte im Dezember 2019 sein erstes Tor für den VfL Wolfsburg: Kevin Mbabu. © Friso Gentsch/dpa
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Am Samstag muss der VfL Wolfsburg gegen Schalke 04 antreten - ein Team, an das Kevin Mbabu besonders gern denkt...

Den 18. Dezember 2019 wird Kevin Mbabu "nie mehr vergessen", sagt er gut gelaunt. Damals hatte der robuste Rechtsverteidiger sein erstes Tor für den VfL geschossen – es war der Ausgleich beim damaligen 1:1 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gegen Schalke 04. „Ein wichtiges Tor, sonst hätten wir verloren“, erinnert sich Mbabu, der nichts dagegen hätte, wenn er am Samstag (15.30 Uhr) wieder trifft. Dann, wenn der VfL das abgeschlagene Schlusslicht Schalke zu Gast hat.

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Drei Tore und drei Vorlagen waren Mbabu in der vergangenen Saison gelungen, in diesem Jahr steht der schweizerische Nationalspieler des VfL erst bei einer Vorlage. Der ehrgeizige Rechtsverteidiger gibt sich damit längst nicht zufrieden – wenngleich zu berücksichtigen ist, dass Mbabu in der Hinrunde lange wegen einer schweren Knieverletzung gefehlt hatte. Und dann holte der VfL für hinten rechts mit Ridle Baku auch noch einen neuen Spieler, der es fortan richtig gut machte.

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Mbabu wiederum hatte sich nach seiner Rückkehr hinten anstellen müssen, nun jedoch spielt er wieder regelmäßig. Zusammen mit Baku auf der rechten Seite. „Ja, die Saison hat nicht gut angefangen für mich mit der Verletzung. Als ich wieder fit war, war es schwer, in die Mannschaft zu kommen, weil die gut und erfolgreich gespielt hatte“, erinnert sich Mbabu. Aber am elften Spieltag kam dann seine Chance. Trainer Oliver Glasner entschied sich nicht für Baku oder Mbabu, sondern für beide. Mbabu hinten und Baku vorn rechts. „Ich denke, Ridle und ich haben in diesem Spiel gut gespielt.“ Das war damals so und ist es jetzt auch noch. Mbabu lobt: „Wir ergänzen uns beide ganz gut. Ich mag das Zusammenspiel mit ihm.“ Er schätze am Ex-Mainzer vor allem dessen Laufstärke.

Beide machen es gut, das Team macht es trotz zweier Niederlagen zuletzt in Folge auch gut – so gut, dass Mbabu und Co. als Tabellendritter von der Champions League träumen dürfen. „Der Traum ist groß, wir sind in einer guten Position, um sie erreichen können“, sagt Mbabu über die Königsklasse. Aber um die am Ende wirklich erreichen zu können, brauche es wieder erfolgreiche Auftritte – so, wie sie das Team vor den beiden nun verlorenen Spielen hingelegt hatte. Am Samstag gegen Schalke will er mit Wolfsburg zurück in die Erfolgsspur, allerdings werde das keineswegs einfach werden. „Schalke hat einen neuen Trainer, die Spieler sind alle neu motiviert – das ist keine schlechte Mannschaft“, warnt Mbabu vor dem Fast-Absteiger, bei dem jetzt Dimitrios Grammozis das Sagen an der Seitenlinie hat.

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Rund 15 Monate nach seinem ersten VfL-Tor geht es für Mbabu nun wieder gegen Schalke. Ob der 25-Jährige dann wie gewohnt hinten rechts verteidigt oder ob er hinten links ran muss, ist noch offen. Der Grund: Linksverteidiger Paulo Otavio brummt eine Rot-Sperre ab, der Einsatz von Jerome Roussillon, ebenfalls einer für diese Position, ist fraglich. Er fiel zuletzt wegen Wadenproblemen aus – und Renato Steffen fällt nach wegen einer schweren Bänderverletzung im Sprunggelenk lange aus. Nun kommen Yannick Gerhardt (zuletzt in der Mittelfeldzentrale) und Baku (zuletzt vor allem Rechtsaußen) und Mbabu als Alternativen in Betracht. Für Wolfsburgs Nummer 19 wäre das kein Neuland, denn Mbabu hatte in seiner Zeit bei Newcastle United auch schon auf dieser Position gespielt: „Das wäre möglich. Wenn der Trainer mich fragt, dann spiele ich da und gebe mein Bestes.“

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