10. Oktober 2019 / 19:13 Uhr

Premnitz-Kicker Christian Freidank: "Die Freundschaft wird für mindestens 90 Minuten ruhen"

Premnitz-Kicker Christian Freidank: "Die Freundschaft wird für mindestens 90 Minuten ruhen"

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Der Premnitzer Christian Freidank möchte dem FSV 63 Luckenwalde im Pokal ein Bein stellen. © Christoph Laak
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AOK-Landespokal: Chemie Premnitz empfängt in der 3. Runde des Landespokals den FSV 63 Luckenwalde und möchte den Favoriten möglichst lange ärgern.

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Für Christian Freidank von den Landesliga-Fußballern des TSV Chemie Premnitz wird das Heimspiel im Landespokal am Samstag gegen den FSV 63 Luckenwalde (Beginn: 15 Uhr, Stadion der Chemiearbeiter) ein besonderes werden, steht mit Daniel Becker doch ein Spieler beim Oberligisten auf dem Feld, mit dem der 32-Jährige im Frühjahr seine Trainer-B-Lizenz absolviert hat. Außerdem waren auch Jan Mutschler, Trainer des Brandenburgligisten 1. FC Frankfurt, oder Sebastian Michalske, Trainer des Süd-Landesligisten VfB Trebbin, bei der diesjährigen Ausbildung mit dabei.

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„Mit Becks kann man viel lachen, er ist ein witziger Typ. Wir haben uns da auf Anhieb gut verstanden und gemerkt, dass wir eigentlich viele Gemeinsamkeiten haben. In der Jugend sind wir öfter aufeinander getroffen und kennen auch teilweise die selben Leute“, erklärt Christian Freidank, der in Premnitz das Mittelfeld beackert und gegen die favorisierten Gäste durchaus eine Überraschung schaffen möchte.

Premnitz benöigt einen absoluten Sahne-Tag

„Klar. Luckenwalde ist eine absolute Hausnummer, ich schätze sie auch deutlich stärker als Seelow ein. Das wird richtig schwer“, verrät der gelernte Verwaltungsfachwirt, der den Gästen aber einen harten Kampf liefern möchte. „Wir werden versuchen, ihnen das Leben möglichst schwer zu machen. Wir brauchen aber einen absoluten Sahne-Tag und Luckenwalde müsste uns ein wenig unterschätzen. Vielleicht kann es dann mit ein wenig Glück auch über 120 Minuten gehen“, hofft Freidank auf ein knappes Spiel, in dem er auch im direkten Duell auf seinen Kumpel Becker treffen könnte.

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„Wir spielen beide im Mittelfeld, da werden wir uns sicherlich über den Weg laufen. Hauptsache hat er dann die Beine zu, sonst kriegt er einen durchgeschoben. Für 90 oder auch 120 Minuten muss unsere Freundschaft da dann auch mal ruhen“, scherzt Christian Freidank. Der Kontakt sei in den vergangenen Wochen noch einmal deutlich gestiegen. „Wir schreiben uns schon häufiger Nachrichten als sonst. Neulich fragte er mich, wie heiß wir auf dieses Spiel wären. Ich glaube da war ein bisschen Angst bei ihm zu spüren“, erzählt Freidank mit einem Augenzwinkern.

Gemeinsames Bier nach dem Spiel ist geplant

Insgesamt sieht der Premnitzer Mittelfeld-Akteur seine Mannschaft auf einem guten Weg, auch wenn die Ergebnisse noch sehr schwankend sind. „Wir befinden uns noch in der Findungsphase. Da kommt so eine Partie wie gegen Luckenwalde gerade richtig. Wettkämpfe sind immer wichtig“, so Freidank, dessen Team am Samstag recht gut aufgestellt sein dürfte. Zwar fehlt Hans Büchner, der aktuell mit der Deutschen Eisenbahn-Nationalmannschaft in Frankreich um den Titel spielt, dafür kehren aber Benjamin Huxol, Marian Krause und Sebastian Krumbholz in den Premnitzer Kader zurück. „Wir sind also gut aufgestellt“, findet Christian Freidank.

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Gemeinsam mit einigen Kollegen aus dem Trainer-Lehrgang besuchte Christian Freidank auch schon seinen Kumpel Daniel Becker bei einem Spiel in Luckenwalde. © Privat
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Und egal wie das Spiel auch ausgehen wird, Christian Freidank und Daniel Becker haben für die Zeit danach schon Pläne geschmiedet. „Mal schauen wie Becks das Spiel überstehen wird, aber am Samstagabend werden wir es auf jeden Fall gemeinsam auf dem Rathenower Oktoberfest bei dem ein oder anderen Getränk auswerten“, freut sich Christian Freidank schon auf das Bier danach mit seinem Kumpel.

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