14. Januar 2021 / 11:55 Uhr

Premnitzer Bowler können für die neue Saison planen

Premnitzer Bowler können für die neue Saison planen

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Peter Lorenz, TSV Chemie Premnitz
Der Premnitzer Trainer, Peter Lorenz, hat mit seinem Team nun endgültig Gewissheit über die Absage der Bundesliga. © Christoph Laak
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Bowling-Bundesliga: Deutsche Bowling Union sagt die Spielzeit in den beiden höchsten Deutschen Spielklassen ab.

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Es hatte sich angedeutet: Nachdem Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg den Spielbetrieb im Bowling für ihre Ligen auf Landesebene bereits im Dezember für abgebrochen erklärten, hat nun auch die Deutsche Bowling Union (DBU) nachgezogen und die Bundesligen für die Saison 2020/21 für beendet erklärt.

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Die Bowler des TSV Chemie Premnitz hatten in dieser Spielzeit weder in der 1. noch in der 2. Bundesliga bisher Spiele absolvieren können. „Die Absage der Saison durch den Verband ist in meinen Augen absolut richtig. Wir hätten es zeitlich gar nicht mehr schaffen können, die Saison bis Mai zu Ende zu spielen“, sagt TSV-Trainer Peter Lorenz, der die Entscheidung der DBU vernünftig findet.

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Andererseits habe der Verband das Sportjahr bis Dezember verlängert. „Das hat den Grund, dass den Landesverbänden die Möglichkeit gegeben werden soll, ihre Landesmeisterschaften noch durchzuführen. Und auch die deutschen Meisterschaften sollen nach Möglichkeit stattfinden. Dafür braucht es einen gewissen zeitlichen Vorlauf. „Auch diese Entscheidung halte ich für die absolut richtige. Die Bundesliga passt da zeitlich einfach nicht rein“, meint der Premnitzer Trainer. Dafür soll die neue Saison bereits im August starten. „Das hätte den Vorteil, dass wir im vierten Quartal in keine zeitliche Bredouille kommen“, sagt Peter Lorenz.

Mit seinen Bundesligaspielern darf er aktuell trainieren. Einmal in der Woche wird ein Training auf der Bowlingbahn in Premnitz durchgeführt. „Das ist aber nicht gerade wirtschaftlich, wir müssen für den einen Tag immer extra hoch heizen“, erklärt der Premnitzer Trainer und schiebt nach: „Aber es ist ja für alle Sportarten aktuell keine leichte Zeit.