22. Mai 2022 / 11:42 Uhr

Pressestimmen zum Pokalfinale: Leipzig ist jetzt ein "Titel-Klub" – Freiburg zeigt "Größe und Haltung" 

Pressestimmen zum Pokalfinale: Leipzig ist jetzt ein "Titel-Klub" – Freiburg zeigt "Größe und Haltung" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Im Pokalfinale setzt sich RB Leipzig gegen den SC Freiburg durch.
Im Pokalfinale setzt sich RB Leipzig gegen den SC Freiburg durch. © dpa (Montage)
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RB Leipzig ist zum ersten Mal DFB-Pokalsieger. Das Team von Trainer Domenico Tedesco gewann in Berlin das Finale gegen den SC Freiburg mit 4:2 im Elfmeterschießen. Die Pressestimmen im Überblick.

Mit letzter Kraft hat RB Leipzig in einem Final-Krimi den ersten großen Titel der jungen Vereinsgeschichte gewonnen. Der sächsische Bundesligist setzte sich im DFB-Pokal-Endspiel am Samstagabend nach 0:1-Rückstand und in Unterzahl im Elfmeterschießen mit 4:2 (1:1, 1:1, 0:1) gegen den SC Freiburg durch, dessen Titeltraum im ausverkauften Berliner Olympiastadion jäh platzte. Der SPORTBUZZER fasst die Pressestimmen aus ganz Deutschland zusammen:

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Kicker: "Ein Meilenstein für Leipzig und die Krönung einer Ära. Lange Zeit sah es in diesem 79. Finale um den DFB-Pokal so aus, als sollte der SC Freiburg den ersten großen Titel seiner Vereinsgeschichte holen und RB sein Endspiel-Trauma nach 2019 und 2021 um ein drittes Kapitel erweitern. Doch am Ende eines elektrisierenden Krimis gab es die Begeisterungsstürme bei den Sachsen."

Bild: "Jetzt ist Leipzig ein Titel-Klub. Leipzig holt sich mit einem dramatischen 5:3 nach Elfmeterschießen gegen Freiburg den ersten DFB-Pokalsieg seiner Vereinsgeschichte. Auf dem Weg zum Triumph muss RB zittern bis zum Ende! Freiburg-Kapitän Günter und Demirovic verschießen im Showdown eines irren Spiels die entscheidenden Elfer."

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Sport1: "Elfer-Krimi: RB krönt sich nach Elfer-Krimi. RB Leipzig holt mit dem DFB-Pokalsieg den ersten Titel seiner jungen Vereinsgeschichte, der SC Freiburg trauert. Das Finale wird zur Nervenschlacht - Platzverweis und Elfmeterschießen inklusive."

"Kleinigkeiten" entscheiden DFB-Pokalfinale

Süddeutsche Zeitung: "Freude, Trauer und ein Lichtermeer. Rasenballsport Leipzig holt im dritten Anlauf seinen ersten Titel im deutschen Profifußball - in einem Spiel, aus dem auch der SC Freiburg als Sieger hätte hervorgehen können. Am Ende entscheiden Kleinigkeiten."

Frankfurter Allgemeine: "RB Leipzig erstmals Pokalsieger. Nach dem Abpfiff der Verlängerung zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig lief im Berliner Olympiastadion der passende Song: 'Show must go on'. Im Fußball, wenn es in einem Spiel um alles geht, heißt das: Elfmeterschießen. Dabei hatten die 120 Minuten zuvor schon alles geliefert, was einen großen Pokalfight ausmacht."

Die Zeit: "Kein Märchen, eine Businessstory. RB Leipzig entdeckt das Außenseitergefühl der etwas anderen Art und gewinnt erstmals den DFB-Pokal. Der SC Freiburg holt dagegen viele Herzen."

RB jubelt im dritten Anlauf

Badische Zeitung: "Der SC Freiburg verlässt Berlin als Pokalsieger der Herzen. Die Niederlage im Finale hätte dramatischer und unglücklicher nicht zustandekommen können. Trotzdem zeigt der SC nach dem Spiel Größe und Haltung. Allen voran Trainer Christian Streich."

Welt am Sonntag: "RB Leipzig dreht in Unterzahl das Spiel und gewinnt den DFB-Pokal im Elfmeterschießen. Die Leipziger schlagen im Finale den SC Freiburg und feiern den größten Erfolg ihrer noch sehr überschaubaren Vereinsgeschichte. Die Sachsen drehen in Unterzahl die Partie und gewinnen im dritten Anlauf das Endspiel von Berlin."

Leipziger Volkszeitung: "Wahnsinns-Pokalnacht: RB gewinnt Elfmeter-Krimi gegen Freiburg. Was für ein Pokalfinal-Abend für RB Leipzig: Unglücklicher Rückstand nach umstrittenem Handspiel, Unterzahl nach Platzverweis für Marcel Halstenberg, dann die große Aufholjagd samt Ausgleich und kräftezehrender Verlängerung – und ein Elfmeterkrimi obendrauf."