07. Mai 2020 / 20:23 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Bundesliga-Neustart: "Im Fokus der Fußball-Welt"

Internationale Pressestimmen zum Bundesliga-Neustart: "Im Fokus der Fußball-Welt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der SPORTBUZZER hat die internationalen Pressestimmen zum Bundesliga-Re-Start gesammelt.
Der SPORTBUZZER hat die internationalen Pressestimmen zum Bundesliga-Re-Start gesammelt. © imago images/Sven Simon
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Die Bundesliga darf wieder starten. Erst hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Weg für Geisterspiele frei gemacht, nun hat die DFL einen konkreten Neustart-Plan präsentiert. Für die internationale Presse ist die deutsche Entscheidung Hoffnung und Risiko zugleich. Die internationalen Pressestimmen hier im Überblick.

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DFL-Boss Christian Seifert wirkte sichtlich aufgeräumt, als er die ersehnte Fortsetzung der Saison in der 1. und 2. Bundesliga mit dem 26. Spieltag am 16. Mai verkündete. "Das ermöglicht allen Klubs die Weiterführung ihrer betrieblichen Tätigkeit und bedeutet für manche Klubs das wirtschaftliche Überleben“, betonte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga am Donnerstag nach der Mitgliederversammlung der 36 Profivereine. Zum Neustart nach neun Wochen geht es gleich mit dem brisanten Revierderby Borussia Dortmund gegen Schalke 04 weiter.

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Internationale Pressestimmen zur Bundesliga: Hier Durchklicken!

Die internationale Presse staunt größtenteils über das schnelle Handeln Deutschlands. Die Bundesliga ist die erste Liga in Europa, die nach der Corona-Krise wieder startet. So schreibt die renommierte New York Times, dass der Neustart der Bundesliga ganz Europa "Hoffnung" gebe. Der Guardian aus England sieht den Neustart dagegen etwas kritischer: "Die Bundesliga setzt mit der Rückkehr Mitte Mai ihren Ruf aufs Spiel", kommentiert das Blatt. Was die Presse weltweit schreibt, seht ihr in der Bildergalerie!

Internationale Pressestimmen zur Bundesliga-Fortsetzung

Der SPORTBUZZER hat die internationalen Pressestimmen zum Bundesliga-Re-Start gesammelt. Zur Galerie
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Ungeachtet der Aufbruchstimmung warnte er jedoch DFL-Boss Seifert vor allzu großer Euphorie in der Milliarden-Branche, die er längst noch nicht gerettet sieht. "Mit der Aufnahme des Spielbetriebes ist maximal ein Zwischenziel erreicht. Wir haben noch mal eine ordentliche Etappe vor uns. Es ist nicht die Zeit, sich zurückzulehnen", sagte der DFL-Geschäftsführer und appellierte: "Diesem Vertrauensvorschuss müssen wir gerecht werden. Ich gehe davon aus, dass die Umsetzung unseres Konzepts bei allen Vereinen Chefsache ist."

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (52) lobte die DFL und die Behörden bereits in den höchsten Tönen und sieht im deutschen Modell ein Vorbild für andere Verbände. "Ich bin zuversichtlich, dass Deutschland uns allen ein leuchtendes Beispiel dafür geben wird, wie wir den Fußball - mit all seiner Aufregung, Emotion und Unberechenbarkeit - wieder in unser Leben zurückbringen können", sagte Ceferin in einer Verbands-Mitteilung.