19. Februar 2019 / 07:22 Uhr

Pressestimmen zum BVB-Remis in Nürnberg: "Plötzlich ist der Letzte auf Augenhöhe"

Pressestimmen zum BVB-Remis in Nürnberg: "Plötzlich ist der Letzte auf Augenhöhe"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Reaktionen der deutschen und englischen Presse zum schwachen Auftritt von Borussia Dortmund beim 1. FC Nürnberg.
Der SPORTBUZZER zeigt die Reaktionen der deutschen und englischen Presse zum schwachen Auftritt von Borussia Dortmund beim 1. FC Nürnberg. © Getty Images/Montage
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Borussia Dortmund büßt weiter Vorsprung auf den FC Bayern ein. Der Spitzenreiter liegt in der Bundesliga nur noch drei Zähler vor den Münchnern. Schuld daran haben wacker kämpfende Nürnberger. Das schreibt die Presse zum bitteren BVB-Remis.

Es läuft nicht mehr rund bei Borussia Dortmund. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre ist zwar weiter Tabellenführer der Bundesliga. Doch beim torlosen Remis zum Abschluss des 22. Spieltags am Montagabend beim 1. FC Nürnberg geht der BVB im fünften Pflichtspiel nacheinander nicht als Sieger vom Platz. Der Vorsprung der Dortmunder auf Verfolger und Rekordmeister FC Bayern München ist auf drei Punkte zusammengeschmolzen.

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„Viele Topteams können eine Phase wie diese haben, jetzt ist es aber an der Zeit, diese Phase zu beenden. Wir müssen wieder auf die Siegerstraße zurückkehren“, forderte Mittelfeldspieler Axel Witsel nach dem Unentschieden beim Tabellenletzten.

Pressestimmen zum BVB-Remis in Nürnberg

Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Reaktionen der deutschen und englischen Presse zum schwachen Auftritt von Borussia Dortmund beim 1. FC Nürnberg. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER zeigt die Reaktionen der deutschen und englischen Presse zum schwachen Auftritt von Borussia Dortmund beim 1. FC Nürnberg. ©

Die Dortmunder besaßen deutlich mehr Ballbesitz als die Franken und sie verzeichneten auch deutlich mehr Torschüsse. Allerdings fand der BVB nie die entscheidende Lücke in der massiven „Club“-Deckung. „Es hat wenig gefehlt, sehr wenig“, konstatierte Favre.

Alleine Dortmunds Ersatzkapitän Mario Götze besaß einige Male die Möglichkeit, den auftrumpfenden Torwart Christian Mathenia zu überwinden. Vor allem nach dem Seitenwechsel fehlten dem BVB die klaren Chancen. „Wir sind enttäuscht vom 0:0, das ist klar“, befand Favre. „Wir haben trotzdem nicht schlecht gespielt, sondern das Spiel dominiert.“

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Die spielerische Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit beim Toreschießen ist dem BVB in dieser Saisonphase abhandengekommen. Der FC Bayern wird den nächsten Rückschlag der Dortmunder vor dem eigenen Champions-League-Kracher bei Jürgen Klopps FC Liverpool am Dienstag mit Wohlwollen quittiert haben.

Und die Nürnberger? Sie warten zwar schon seit 16 Bundesligaspielen auf einen Sieg. Der Punktgewinn beim Debüt von Interimscoach Boris Schommers soll den Franken im Abstiegskampf aber den lange ersehnten Impuls liefern. „Wir wollten und mussten durch das Kämpferische und Läuferische kommen. Wir haben uns auf unseren Plan fokussiert, jeder hat sich drangehalten“, lobte Verteidiger Lukas Mühl die bissige Defensive der Nürnberger. Das gebe „unserer Moral“ einen Schub.


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Roman Bürki - Note 3: Der Schweizer machte heute sein 28. Saisonspiel für den BVB. Das erste Mal musste erst in der 28. Minute eingreifen – dann aber richtig. Einen Kopfball von Behrens lenkte er mit einer Glanztat über die Latte. In der Nachspielzeit zur ersten Halbzeit musste er einen Schuss von Kubo abwehren. War in der 2. Halbzeit gar nicht mehr gefordert. Zur Galerie
Roman Bürki - Note 3: Der Schweizer machte heute sein 28. Saisonspiel für den BVB. Das erste Mal musste erst in der 28. Minute eingreifen – dann aber richtig. Einen Kopfball von Behrens lenkte er mit einer Glanztat über die Latte. In der Nachspielzeit zur ersten Halbzeit musste er einen Schuss von Kubo abwehren. War in der 2. Halbzeit gar nicht mehr gefordert. ©

Mit 13 Punkten bleiben die Nürnberger Tabellenletzter. Der Rückstand auf Relegationsplatz 16 beträgt aber nur zwei Zähler. „Ein Punktgewinn, der noch wichtig werden kann“, meinte Linksverteidiger Tim Leibold vor dem nächsten Spiel am Samstag bei Fortuna Düsseldorf.

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