23. November 2022 / 13:22 Uhr

Pressestimmen zum Ronaldo-Aus bei Manchester United: "Wie eine glorreiche Rückkehr in die Hose ging"

Pressestimmen zum Ronaldo-Aus bei Manchester United: "Wie eine glorreiche Rückkehr in die Hose ging"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wird in Zukunft nicht mehr für Manchester United spielen: Superstar Cristiano Ronaldo.
Wird in Zukunft nicht mehr für Manchester United spielen: Superstar Cristiano Ronaldo. © IMAGO/PA Images
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In einem TV-Interview holt Cristiano Ronaldo zum Rundumschlag gegen Manchester United aus. Das ist für den Verein zu viel. Der Premier-League-Klub teilt die Trennung mit, während der Superstar mit Portugal bei der WM in Katar weilt. So reagiert die internationale Presse auf das Aus von "CR7".

Auf das unrühmliche und vorzeitige Ende seines zweiten Engagements bei Manchester United reagierte Superstar Cristiano Ronaldo mit einer Liebeserklärung. "Ich liebe Manchester United und ich liebe die Fans, das wird sich niemals ändern", schrieb der 37-Jährige am Dienstagabend bei Twitter. Dennoch sei es der richtige Zeitpunkt, "eine neue Herausforderung zu suchen. Ich wünsche dem Team jeden Erfolg." Kurz zuvor hatte der Verein die Zusammenarbeit mit dem mehrmaligen Weltfußballer für beendet erklärt. Zwei Tage vor dem ersten Spiel Ronaldos mit der portugiesischen Nationalmannschaft bei der WM in Katar gegen Ghana gab der Premier-League-Klub die Trennung bekannt.

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In den internationalen Medien gehen die Meinung zum Aus des Portugiesen weit auseinander. Während in England von einem Sieg des United-Trainer Erik ten Hag gesprochen wird, geht es in Spanien schon um die Zukunftsplanungen von "CR7". In seiner Heimat Portugal wird die Nachricht derweil positiv aufgefasst.

England

Telegraph: "Der Sieg über Cristiano Ronaldo beweist, dass Manchester United jetzt der Klub von Erik ten Hag ist. Der einzige Weg für Ronaldo, seine Würde zu behalten, ist, dass er nicht versucht hat, irgendeine Art von Auszahlung zu fordern. Erik ten Hag 1, Cristiano Ronaldo 0. Es ist kein Ergebnis, über das sich der Trainer von Manchester United freuen wird, aber die Vereinbarung, den Vertrag des portugiesischen Superstars zu kündigen, ist die ultimative Bestätigung für ihn durch den Verein. (...) Bei all dem weiß jeder vernünftige Fan oder Beobachter, wo der Fehler liegt. Ten Hag machte Ronaldo kürzlich gegen Aston Villa sogar zum Kapitän, aber dieser Olivenzweig wurde abgebrochen und zurück in sein Gesicht geworfen. Der Bruch ist nun geschafft und fairerweise so sauber wie möglich gelungen."

The Athletic: "Cristiano Ronaldo verlässt Manchester United: Wie eine glorreiche Rückkehr in die Hose ging. Für ManUnited und Ronaldo war das nie der Plan."

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The Sun: "All gone Ron. Wie bei der Heimkehr von Cristiano Ronaldo alles schief lief. Vom fehlenden Hunger des Klubs bis zur Diva hinter den Kulissen. So hätte es NIE enden sollen. Ein Spieler, der von den Fans von Manchester United so geliebt wurde, hat jetzt den schlechtesten Ruf. Der Kern des Problems war, dass der Ronaldo und der Verein, die sich 2009 trennten, und der Ronaldo und der Verein, die wieder zusammenkamen, auf beiden Seiten sehr unterschiedlich waren."

Spanien

Marca: "Ronaldo verlässt United und ist hin- und hergerissen zwischen Newcastle und Al-Nassr. (...) Cristianos Zukunft ist es, in England weiterzumachen oder zum saudischen Fußball zu wechseln. Der Portugiese ist hin- und hergerissen zwischen Newcastle und Al-Nassr, Klubs mit demselben Besitzer, Mohammed Bin Salman, Thronfolger von Saudi-Arabien. Newcastle hatte ihn bereits im vergangenen Sommer umgarnt. Nun würde als Free Agent in der nächsten Winter-Transferperiode kommen, die am 2. Januar eröffnet wird."

Portugal

A Bola: "Er ist frei! Eine exzellente Nachricht für CR7."

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