14. März 2019 / 06:40 Uhr

Internationale Pressestimmen zum FCB-Aus gegen Liverpool: "Klopps Männer zerstören Bayern"

Internationale Pressestimmen zum FCB-Aus gegen Liverpool: "Klopps Männer zerstören Bayern"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern München ist gegen den FC Liverpool aus der Champions League ausgeschieden. Das schreibt die internationale Presse zum Bayern-Aus.
Der FC Bayern München ist gegen den FC Liverpool aus der Champions League ausgeschieden. Das schreibt die internationale Presse zum Bayern-Aus. © imago
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Es ist passiert: Der FC Bayern München ist aus der Champions League im Achtelfinale gegen den FC Liverpool ausgeschieden. Die Weltpresse feiert vor allem Liverpool-Verteidiger Virgil van Dijk, der die Engländer zum Triumph köpfte. Der SPORTBUZZER hat die Pressestimmen gesammelt. Das schreibt die internationale Presse zum Bayern-Aus gegen den FC Liverpool.

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Ein hilfloser FC Bayern ist an Jürgen Klopp und dem FC Liverpool gescheitert. Das 1:3 (1:1) im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League besiegelte die komplette Niederlage in den deutsch-englischen Fußball-Wochen, in denen zuvor Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 ausgeschieden waren. „Wir haben heute verdient verloren. In zwei Spielen war Liverpool die bessere Mannschaft. Wir haben heute unsere Grenzen aufgezeigt bekommen“, musste Bayern-Trainer Niko Kovac im TV-Sender Sky einräumen.

Während die englische Presse wie erwartet jubelt und Liverpool-Verteidiger Virgil van Dijk zum "Giganten" macht, beginnt in Deutschland bereits die Suche nach dem Grund für das Bayern-Aus. Der SPORTBUZZER hat die Pressestimmen zum Bayern-Aus gesammelt. Klickt euch durch!

Hier zum Durchklicken: Die internationalen Pressestimmen zum Bayern-Aus gegen den FC Liverpool!

Internationale Pressestimmen zum Bayern-Aus gegen Liverpool

Der FC Bayern München ist gegen den FC Liverpool aus der Champions League ausgeschieden. Das schreibt die internationale Presse zum Bayern-Aus. Zur Galerie
Der FC Bayern München ist gegen den FC Liverpool aus der Champions League ausgeschieden. Das schreibt die internationale Presse zum Bayern-Aus. ©
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FC Bayern: Kovac-Taktik gegen Liverpool geht nicht auf

Vor 70 000 Zuschauern schlugen sich die Münchner am Mittwochabend selbst. Nach einem schweren Patzer von Manuel Neuer in dessen 100. Königsklassenspiel brachte Sadio Mané den Vorjahresfinalisten in Führung (25.). Liverpools Abwehrchef Virgil van Dijk (69.) und erneut Mané (84.) besiegelten mit ihren Kopfballtreffern den Bayern-K.o.

„Das ist der nächste Schritt, wir sind zurück auf der großen Landkarte des Fußballs. Es gibt nicht so viele, die bei den Bayern gewonnen haben, das ist schon etwas Besonderes“, sagte Klopp. Ein Eigentor des früheren Schalkers Joel Matip (39.) hielt den Bundesliga-Spitzenreiter zwischenzeitlich im Rennen um das achte Viertelfinale in Serie. Doch nun findet das Viertelfinale der Königsklasse erstmals seit 2006 ohne deutsche Beteiligung statt.

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Denn drei Wochen nach dem viel gelobten 0:0 an der Anfield Road ging die Taktik von Kovac nicht auf. Viel zu selten setzte sein Ensemble offensiv Akzente. Die Bayern hatten nur in den ersten Minuten mehr vom Spiel. Thiago versuchte es aus der Distanz, sein Schuss ging aber über das Tor (9.). Die frühe Auswechslung von Kapitän Jordan Henderson (13.) hätte eigentlich eine erhebliche Schwächung für die Gäste darstellen müssen. Sie erwies sich aber als Initialzündung.

FC Bayern in der Einzelkritik: Die Noten zum Spiel gegen Liverpool

Der FC Bayern München ist gegen den FC Liverpool aus der Champions League ausgeschieden. Alle Bayern-Spieler hier in der Einzelkritik! Zur Galerie
Der FC Bayern München ist gegen den FC Liverpool aus der Champions League ausgeschieden. Alle Bayern-Spieler hier in der Einzelkritik! ©

Bayern finden gegen Liverpool kein Durchkommen

Die Bayern fanden kein Durchkommen. Safety first hieß anfangs die Devise bei beiden Mannschaften. Alles andere als Sicherheit strahlte dann Neuer beim Liverpooler Führungstor aus. Tags zuvor von Kovac noch als „Lebensversicherung“ bezeichnet, kam Neuer nach dem Pass auf Mané unnötigerweise aus dem Tor, wurde mit einer Drehung genarrt und konnte dem Schlenzer nur noch hinterherschauen.

Das Tor zeigte Wirkung bei den Bayern, die vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Direktor Oliver Bierhoff ohne Überzeugung im Offensivspiel ein wenig schüchtern agierten. Trotz zuletzt elf Toren in zwei Bundesligaspielen fehlte den Bayern ohne die gesperrten Thomas Müller und Joshua Kimmich und den verletzten Arjen Robben die Durchschlagskraft. Franck Ribéry, der im Vergleich zum 0:0 vor drei Wochen neu in die Startelf gerückt war, konnte sich mit seinen bald 36 Jahren nicht wie erhofft in Szene setzen.

Lewandowski fehlten gute Anspiele und Durchsetzungskraft

Eine starke Szene hatte Neuer allerdings in der 34. Minute, als er bei einem Schuss von Andrew Robertson aus spitzem Winkel reaktionsschnell parierte. Etwas überraschend fiel dann der Ausgleich. Nach einem Zuspiel von Niklas Süle kam Serge Gnabry über die rechte Seite und passte nach innen, wo der frühere Schalker Matip den Ball vor dem einschussbereiten Robert Lewandowski ins eigene Tor bugsierte. Auf der Tribüne haute Bayern-Präsident Uli Hoeneß dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge kräftig auf die Schulter.

Auch dieses Tor zeigte Wirkung: Die Bayern wirkten nun kurzzeitig entschlossener, vor allem der im Hinspiel schon starke Javi Martínez und Thiago lebten im Mittelfeld Entschlossenheit vor.

Nach dem Wechsel waren es aber wieder die in Grau spielenden Reds, die den ersten Akzent setzten. Einen gefährlichen Schuss von Mohamed Salah wehrte Neuer gut ab (50.). Offensiv kam aber weiter insgesamt zu wenig vom Tabellenführer der Bundesliga. Ribéry blieb ohne Wirkung und musste nach einer Stunde seinen Platz räumen für Kingsley Coman.

Lewandowski fehlten gute Anspiele und Durchsetzungskraft gleichermaßen. James Rodríguez hatte keine Bindung zum Spiel und wurde ebenfalls ausgewechselt (Renato Sanches/79.). Liverpool dagegen blieb gefährlich(er). Einen tückischen Ball von Trent Alexander-Arnold lenkte Neuer noch zur Ecke. Diese trat James Milner und fand van Dijk, der aus fünf Metern zum 1:2 einköpfte. Die Münchner blieben zu zaghaft, wagten zu wenig - und Mané versetzte ihnen mit dem dritten Liverpooler Treffer endgültig den K.o.

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