23. Oktober 2019 / 00:49 Uhr

Internationale Pressestimmen: FC Bayern gewinnt in Piräus dank "Lebensversicherung" Lewandowski

Internationale Pressestimmen: FC Bayern gewinnt in Piräus dank "Lebensversicherung" Lewandowski

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern zittert sich gegen Olympiakos Piräaus zum Sieg. Das schreibt die internationale Presse über den FCB-Erfolg.
Der FC Bayern zittert sich gegen Olympiakos Piräaus zum Sieg. Das schreibt die internationale Presse über den FCB-Erfolg. © dpa/Screenshots/Montage
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Der FC Bayern München hat sich in der Champions League zu einem 3:2-Sieg bei Olympiakos Piräus bemüht. Für die internationale Presse ist klar, wer für den dritten Erfolg in dritten Königsklassen-Spiel verantwortlich ist: Doppelpacker Robert Lewandowski wird durchgehend gelobt. Das sind die internationalen Pressestimmen zum FCB-Sieg.

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Dank Tormaschine Robert Lewandowski und dem starken Vorbereiter Thomas Müller bleibt der FC Bayern zumindest in der Champions League voll auf Kurs. Nach zwei Bundesliga-Frusterlebnissen bejubelten die Münchner am Dienstagabend vor allem wegen des Offensivduos ein 3:2 (1:1) bei Olympiakos Piräus. Lewandowski traf doppelt (34./62. Minute), Corentin Tolisso erhöhte auf 3:1 (75.). Der in die Startelf zurückgekehrte Müller war an allen Toren beteiligt.

Hier im Überblick: Das sind die internationalen Pressestimmen zum Bayern-Sieg in Piräus

Die internationale Presse lobt vor allem den Lewandowski-Auftritt bei sonst "grauen Bayern" (Mundo Deportivo). Das heimische polnische Portal Onet Sports schrieb, dass Lewandowski zuer Zeit einfach nicht nachlasse. In Griechenland gibt es allerdings auch Lob für die Gastgeber, die den Bayern fast noch einen Punkt abtrotzten. Die internationalen Pressestimmen zum Bayern-Sieg hier im Überblick!

Internationale Pressestimmen zum Sieg des FC Bayern in Piräus

Der FC Bayern zittert sich gegen Olympiakos Piräaus zum Sieg. Das schreibt die internationale Presse über den FCB-Erfolg. Zur Galerie
Der FC Bayern zittert sich gegen Olympiakos Piräaus zum Sieg. Das schreibt die internationale Presse über den FCB-Erfolg. ©
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Bayern-Sportdirektor Salihamidzic kritisiert FCB nach Piräus-Sieg

Wie beim 1:2 gegen Hoffenheim und dem 2:2 in Augsburg tat sich der deutsche Rekordmeister auch in der griechischen Hafenstadt schwer und kassierte wieder zwei Tore von Youssef El-Arabi (23.) und Guilherme (79.). Nach drei Siegen sind die Bayern vor dem Rückspiel gegen Olympiakos in zwei Wochen dem Achtelfinale nahe. Drei Tage nach dem Kreuzbandriss von Niklas Süle musste Verteidigerkollege Lucas Hernández allerdings verletzt ausgewechselt werden.

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„Wir haben uns wieder schwer getan. Wir haben jetzt neun Punkte“, kommentierte Kapitän Manuel Neuer bei Sky. „Wir müssen wieder zu Bayern-like hinkommen, mit der Selbstverständlichkeit in unserem Spiel. Wir müssen drei Tore schießen, um die Spiele zu gewinnen. In der Champions League sind wir im Soll.“ Sportdirektor Hasan Salihamidzic bewertete ebenfalls allein das Ergebnis als erfreulich: „Man wird verrückt, wenn man so ein Spiel sieht. Wir haben nicht die Kontrolle. Es muss alles besser werden.“

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Der FC Bayern München hat trotz Rückstands gegen Olympiakos Piräus noch gewonnen. Alle Bayern-Spieler hier in Noten. ©

FC Bayern steigert sich erst nach Rückstand gegen Piräus

Der frühe Rückstand verkomplizierte die Aufgabe. Gegen aufgerückte Bayern schaltete Olympiakos schnell um. Müllers Grätsche gegen Kostas Tsimikas ging ins Leere. Der Grieche flankte, und Hernández stand schlecht im Kopfballduell mit Landsmann El-Arabi. Neuers Rettungstat erfolgte hauchdünn hinter der Torlinie, der Treffer war korrekt.

Kovac setzte im ersten Spiel ohne den am Kreuzband verletzten Nationalspieler Niklas Süle auf Benjamin Pavard statt Jérôme Boateng als Nebenmann von Hernández im Abwehrzentrum. Weltmeisterlich agierte das Franzosen-Duo nicht. Nach dem 0:1 steigerten sich die Bayern, vor allem als Müller ins Zentrum rückte, Coutinho nach links und Serge Gnabry auf den rechten Flügel wechselte. Denn dann fiel das 1:1.

Der von Bayern-Präsident Uli Hoeneß befürwortete Defensivabräumer Javi Martínez zeigte zwar Mängel im Spielaufbau, aber den Ausgleich leitete der Spanier mit einer guten Flanke ein. Lewandowski legte mit dem Kopf ab auf Müller, dessen Volleyschuss der Portugiese José Sá so eben abwehrte. Lewandowski staubte reaktionsschnell ab. „Thomas ist präsent, mit ihm verändert sich das Spiel“, bemerkte Neuer.

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Bayern cool und effektiv

Das Verletzungspech schlug in der zweiten Halbzeit wieder zu: Hernández humpelte nach einem Zusammenprall mit Olympikos-Kapitän Omar Elabdellaoui in die Kabine. Boateng musste ran (58.) - und konnte gleich das 2:1 mit bejubeln. Nach Coutinhos Ecke war Müller der Kopfballvorbereiter für Lewandowski, der den Ball artistisch ins Tor stocherte. Bayerns Tormaschine liefert und liefert in dieser Saison: Treffer Nummer 18 im 13. Pflichtspiel, Tore 57 und 58 beim 83. Königsklasseneinsatz.

Glanzvollen Fußball oder eine bemerkenswerte Spielkontrolle boten die Bayern nicht. Aber sie agierten im Hexenkessel cool und effektiv. Beim 3:1 war wieder Müller der Ausgangspunkt. Coutinhos Schuss wurde abgeblockt, aber Tolisso zirkelte den Ball hoch ins Toreck. Die fehlende Souveränität belegte das Anschlusstor von Guilherme, dessen Schuss von Thiago entscheidend abgefälscht wurde.

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