31. Januar 2020 / 23:05 Uhr

Preußen Reinfeld: Auch zweiter Test geht verloren

Preußen Reinfeld: Auch zweiter Test geht verloren

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Preußen Reinfelds Trainer Pascal Lorenz kann mit der Chancenverwertung nicht zufrieden sein.
Preußen Reinfelds Trainer Pascal Lorenz kann mit der Chancenverwertung nicht zufrieden sein. © Agentur 54°
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Gegen Anker Wismar war man zwar auf Augenhöhe, unterliegt aber erneut.

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Nach der 0:3-Niederlage im ersten Testspiel beim FC Schönberg 95 stand am Freitagabend der zweite Testkick gegen den FC Anker Wismar (Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern) an. Trainer Pascal Lorenz hatte unter der Woche angekündigt, Neues zu wagen und Positionen auszutesten. Im Tor begann Sebastian Simmich. Die Viererkette bildeten von rechts nach links Mika Czeschel, Christoph Böckelmann, Maximilian Grimm und Benedikt Decker. Auf der Doppelsechs agierten Kapitän Patrick Witten und Benedict Schroeder, Dennis Schecke und Neuzugang Robin Kelting (kam von Eutin 08) spielten auf dem Flügel. Vjekoslav Taritas wirbelte auf der „Zehn“ und in der Sturmspitze begann Florian Wurst.

* Reinfeld dominiert erste Hälfte*

Nach zehn Minuten übernahmen die Reinfelder das Geschehen auf dem Platz, erspielten sich gute Torchancen und zeigten schnellen Kombinationsfußball. „Wir haben immer gute Lösungen gefunden. Das einzige, was man ankreiden muss, ist dass wir wie schon gegen Schönberg unsere Chancen nicht genutzt haben. Die Chancenverwertung war mangelhaft bis ungenügend. Daran müssen wir arbeiten“, urteilte Coach „Kalle“ Lorenz, der zur zweiten Hälfte acht Mal wechselte.

* Thiel und Grimm auf ungewohnten Positionen*

In Hälfte zwei verteidigte Grimm, wie in den vergangenen Jahren öfter, auf rechts. „Wir wollten testen, ob er auf der Position eine Alternative darstellt“, begründet Lorenz. Phillip Hackbarth kam auf die Sechs und Luca Thiel (zuletzt eher Außenverteidiger) wurde als Innenverteidiger aufgestellt. „Er hat eine extrem gute Spieleröffnung und ist intelligent. Wir haben getestet, ob er auf der Position vielleicht besser zur Geltung kommt“, so Lorenz. Die offensive Dreierreihe wurde letztlich von Heinze, Bosbach und Taritas gebildet, wobei das Trainerduo Lorenz/Hack eine hohe Variabilität einforderte.

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* Bruch durch personelle Wechsel*

Perfekte Schusshaltung bei Ahmet Ahmo Arslan, inklusive herausgestreckter Zunge. Zur Galerie
Perfekte Schusshaltung bei Ahmet "Ahmo" Arslan, inklusive herausgestreckter Zunge. ©

Durch die personellen Wechsel verloren die Stormarner im zweiten Durchgang zusehends den Faden, wodurch die Gäste aus Wismar immer besser ins Spiel fanden. „Das Spiel plätscherte vor sich hin, weil wir die nötige Spannung verloren haben. Wir haben es nicht geschafft, im letzten Drittel zum Abschluss zu kommen. Das war ein deutlicher Abfall“, so Lorenz weiter. Beinahe folgerichtig ging das Spiel letztlich verloren, weil der SVP einen Angriff der Gäste kurz vor Schluss nicht verteidigen konnten und das 0:1 kassierte (89.). Lorenz ärgerte sich über die Niederlage „extrem“: „Das Gegentor, wie die Niederlage insgesamt, war unnötig und vermeidbar. Es ärgert mich extrem, weil wir eigentlich die bessere Mannschaft waren und das Spiel aus der Hand gaben. Das ist im Test okay, aber letztlich das, was im Kopf bleibt. Daran müssen wir unbedingt arbeiten und müssen auch im Test die Spannung hoch halten. Unterm Strich war es ein vernünftiger Test, an dem wir unsere Chancenverwertung kritisieren müssen.“

SVP: Simmich (Marschner) – Czeschel (Thiel), Böckelmann, Grimm, Decker (Vogel) – Witten (Hackbarth), B. Schroeder (P. Schröder)– Schecke (Bosbach), Taritas, Kelting (Heinze) – Wurst (Treichel).

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