08. August 2020 / 10:17 Uhr

Preußen Reinfeld findet Testspiel-Ersatz

Preußen Reinfeld findet Testspiel-Ersatz

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Für die Preußen gehts am Sonntag zum SSV Satow (Landkreis Rostock).
Für die Preußen gehts am Sonntag zum SSV Satow (Landkreis Rostock). © 54°
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Der Oberligist bekommt nun doch die Chance, am Wochenende in der Fremde zu testen

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Nach der kurzfristigen Absage des Testspiels bei der SG Groß Stieten hat Oberligist SV Preußen Reinfeld einen neuen Gegner gefunden. Es geht ebenfalls nach Mecklenburg-Vorpommern – zum SSV Satow. Anstoß auf dem Hauptplatz an der Seestraße 12 ist um 14 Uhr.

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Die Stormarner wollten an diesem Wochenende unbedingt ihre Form testen. Deshalb stand das Telefon vom Sportlichen Leiter Jan-Hendrik Schmidt nicht still. Die Bemühungen haben sich gelohnt. „Ein Kreisoberligist hat zum Vorbereitungsstart ein Highlight und wir die gute Möglichkeit, nochmal Dinge auszuprobieren“, spricht Schmidt von einer Win-Win-Situation für beide Vereine.

„Für uns geht es grundsätzlich darum, uns zu bewegen. Wir wollen trotz der aktuellen Lage in den Spielfluss kommen. Dabei ist es nicht entscheidend, in welcher Liga der Gegner spielt, sondern dass man elf gegen elf spielen kann. Das ist was anderes, als weiter in Kleingruppen zu trainieren“, betont Trainer Pascal Lorenz.

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Aus dienstlichen oder privaten Gründen nicht mit von der Partie werden Benjamin Pirch, Timo Schwartz, Christoph Böckelmann und Dennis Schecke sein. Luca Thiel fehlt verletzt, nachdem er sich beim Spiel gegen die SG Dynamo Schwerin eine Risswunde zuzog. An die in der mecklenburgischen Landeshauptstadt gezeigte Leistung wollen die Stormarner zumindest teilweise anknüpfen.

„Wir haben gut den Ball laufen lassen und vor allem offensiv sehr vernünftig gespielt. Defensiv haben wir den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht. Das wollen wir nun minimieren“, erklärt Lorenz, der folgend Marschroute vorgibt: „Gegen diesen Gegner werden wir viel im Ballbesitz sein. Diesen wollen wir weiter einüben und den Gegner ins Laufen bringen, indem wir den Ball laufen lassen.“ GIE/fh