25. Juni 2019 / 18:50 Uhr

Private Initiative will alte Anzeigetafel im Dresdner Heinz-Steyer-Oval retten

Private Initiative will alte Anzeigetafel im Dresdner Heinz-Steyer-Oval retten

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Die defekte Anzeigetafel im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion soll wieder restauriert werden. 
Die defekte Anzeigetafel im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion soll wieder restauriert werden.  © Anja Schneider
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Das ungarisches Fabrikat soll nicht abgerissen, sondern wieder zum Laufen gebracht werden. DSC-Fußball-Abteilungsleiter Marcus Zillich: „Das Ding gehört einfach ins Steyer-Stadion. Die Tafel ist eine Landmarke.“

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Dresden. Schon seit 2007 blinkt kein Lämpchen mehr an ihr, doch das soll sich ändern: Eine private Initiative von Kultusminister Christian Piwarz (CDU), den Dresden Monarchs und den DSC-Fußballern möchte die alte Anzeigetafel im Heinz-Steyer-Stadion langfristig erhalten und wieder nutzbar machen. „Ich kenne das Stadion seit vielen Jahren, habe oft von der Tribüne auf die Tafel rübergeschaut und mich geärgert, dass sie nichts anzeigt“, sagte Piwarz bei einem Ortstermin am Dienstag. Er hofft, dass die Tafel im Rahmen der Sanierung des Stadions nicht abgerissen wird. Unterstützung erfährt er von DSC-Fußball-Abteilungsleiter Marcus Zillich: „Das Ding gehört einfach ins Steyer-Stadion. Die Tafel ist eine Landmarke.“

Zillich nennt ihren angedachten Erhalt und die technische Instandsetzung „eine coole Idee“. Nach seinen Informationen kollidiere das Projekt nicht mit den Umbauarbeiten an der Multifunktionsarena, allerdings sei man sich bewusst, dass eine Sanierung schwierig wird. Die Tafel in der nunmehr 100 Jahre alten Sportstätte im Ostragehege wurde mit Glühlampen und alter Steuerungstechnik aus Ungarn betrieben. Ob Lampen und Technik neu beschafft werden können, ist noch unklar – ebenso sind es die Kosten. „Es ist erst einmal nur eine Idee“, so Piwarz, der davon ausgeht, dass man Spenden sammeln muss, da eine Förderung für die alte Anlage eher nicht in Betracht kommt. Die Tafel soll auch nicht eine moderne Videowall ersetzen, sondern ergänzend bei Veranstaltungen eingesetzt werden. Sie könnte eine Art Museum werden: „Unser Ziel ist es, die alte Steuerungstechnik erlebbar zu machen“, sagte Piwarz.

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