06. Juni 2020 / 18:33 Uhr

Profidebüt: Ex-SV-Eichede-Spieler Marvin Senger in der Startelf beim FC St. Pauli gegen den VfL Bochum

Profidebüt: Ex-SV-Eichede-Spieler Marvin Senger in der Startelf beim FC St. Pauli gegen den VfL Bochum

Max Lübeck
Lübecker Nachrichten
Marvin Senger (hier für den FC St. Pauli II im Zweikampf gegen Lübecks Fabio Parduhn) gab gegen den VfL Bochum sein Profidebüt
Marvin Senger (hier für den FC St. Pauli II im Zweikampf gegen Lübecks Fabio Parduhn) gab gegen den VfL Bochum sein Profidebüt © Agentur 54°
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Im Zweitligaspiel spielte Senger 73 Minuten lang - der FC St. Pauli 

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Es ist der Traum vieler Fußballspieler, welchen der ehemalige SV Eichede-Spieler Marvin Senger sich gestern verwirklichen konnte: Ein Spiel bei einer Profimannschaft absolvieren.

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Trotz Profidebüt beim FC St. Pauli: VfL Bochum gewinnt Zweitligapartie souverän mit 2:0

Der FC St. Pauli gastierte am vergangenen Freitagabend anlässlich des 30. Spieltages in der 2. Bundesliga beim VfL Bochum - und in der Startelf stand Marvin Senger. Für ihn war es sein Profidebüt - und das gleich von Beginn an. 73 Minuten - dann wurde der 20-Jährige durch Christopher Avevor ersetzt - versuchte der Innenverteidiger, dem Hamburger Zweitligisten zu wichtigen Punkten zu verhelfen und in der Defensive nichts anbrennen zu lassen, doch am Ende reichte es nicht. Der FC St. Pauli verlor - und das nicht unverdient - mit 0:2 beim VfL Bochum und muss in der heißen Phase der Saison noch einmal ernster um den Klassenerhalt bangen.

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Die Spieler des VfB Lübeck stehen nach der Niederlage vor dem eigenen Fanblock in der Pappelkurve. Zur Galerie
Die Spieler des VfB Lübeck stehen nach der Niederlage vor dem eigenen Fanblock in der Pappelkurve. ©

Vom SV Eichede über den HSV und Eintracht Norderstedt zum FC St. Pauli

Senger war nach seiner Teilnahme am Young Talents Day 2011 vom SV Eichede zum HSV gewechselt, bevor er über den FC Eintracht Norderstedt zum FC St. Pauli wechselte. Mit 35 Punkten steht Senger mit seinen Paulianern zwar immer noch mit fünf Punkten Vorsprung auf den Karlsruher SC, die derzeitig den Relegationsplatz bekleiden, allerdings muss die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay in den letzten vier Spielen der Saison noch einmal ordentlich Gas geben, wenn der Klassenerhalt möglichst bald eingetütet werden soll. Und vielleicht darf Marvin Senger in diesen letzten entscheidenden Spielen ja noch einmal gravierend mitwirken - an ihm hat es jedenfalls nicht gelegen, dass man die Rückreise ans Millerntor ohne Punkte antreten musste!