19. März 2020 / 18:34 Uhr

Profis von Dynamo Dresden werden nicht pauschal auf das Corona-Virus getestet

Profis von Dynamo Dresden werden nicht pauschal auf das Corona-Virus getestet

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dr. Onays Al-Sadi ist seit Sommer 2019 Mannschaftsarzt von Dynamo Dresden.
Dr. Onays Al-Sadi ist seit Sommer 2019 Mannschaftsarzt von Dynamo Dresden. © imago/Hetzschold
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Bisher erfreuen sich die Spieler nach Worten des Mannschaftsarztes bester Gesundheit.

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Dresden. Trotz der raschen Ausbreitung des Coronavirus ist die Mannschaft von Dynamo Dresden bisher von Infektionen offenbar verschont geblieben. Wie Mannschaftsarzt Dr. Onays Al-Sadi in einem Interview auf der Dynamo-Homepage erklärte, geht es den Profis der Schwarz-Gelben gut. Die Spieler würden sich aber verstärkt mit Fragen zum Thema an ihn wenden: " Es gab vermehrt Anfragen aus Spielerkreisen und auch ein paar Untersuchungen in der Uniklinik. Aber diesbezüglich erfreut sich der Kader aktuell bester Gesundheit."

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Eine Bevorzugung von Profis bei der Durchführung von Tests auf das Coronavirus gebe es nicht, führte der Mediziner vom Uniklinikum "Carl-Gustav Carus" weiter aus. Die Mannschaft werde nicht einfach pauschal überprüft: " Da halten wir uns an die Vorgaben der Bundesregierung, des Robert-Koch-Institutes und der Uniklinik Dresden. Demnach werden Spieler erst dann getestet, wenn sie Atemwegserkrankungen haben, die auch mit Fieber einhergehen oder aber wenn sie Kontakt zu Personen hatten, die mit dem Coronavirus infiziert worden sind. Auch Rückkehrer aus einer Risikoregion wie beispielsweise Italien oder Tirol wären präventiv getestet worden. Eine generelle Testung von Spielern wird es allerdings nicht geben, weil sie ohne begründeten medizinischen Hintergrund keinen Sinn macht."

Den Umgang der Spieler mit der von dieser oft tödlich endenden Krankheit ausgehenden Gefahr beschreibt Al-Sadi als vorbildlich: "In meiner Wahrnehmung haben die Spieler alles sehr besonnen und auch interessiert aufgenommen. Es gab niemanden, der das grundsätzlich anders bewertet hat. Ich glaube, dass ihnen klar ist, was das für gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Konsequenzen hat. Alle Spieler sind sich ihrer eigenen Verantwortung in der jetzigen Situation bewusst und tun alles, um dem Präventivgedanken zu folgen."

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