07. Juni 2020 / 08:49 Uhr

Protest-Ikone Smith begrüßt Aktionen der Bundesliga-Profis um Sancho & Co: "Sie haben offenbar verstanden"

Protest-Ikone Smith begrüßt Aktionen der Bundesliga-Profis um Sancho & Co: "Sie haben offenbar verstanden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tommie Smith (kleines Foto, M.) zeigte sich erfreut über die Protestgesten der Bundesligaprofis um Jadon Sancho.
Tommie Smith (kleines Foto, M.) zeigte sich erfreut über die Protestgesten der Bundesligaprofis um Jadon Sancho. © 2020 Getty Images
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Der ehemalige Weltklasse-Leichtathlet Tommie Smith begrüßt die Solidaritätsbekundungen zahlreicher Bundesliga-Stars. Der Olympiasieger, der 1968 mit seiner Black-Power-Geste weltweite Aufmerksamkeit erregte, sagte: "Es braucht viele Menschen, um dieses System zu schützen und zu stärken." 

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Olympiasieger Tommie Smith, dessen Black-Power-Geste von 1968 zum Symbol des Protests im Sport gegen Rassismus wurde, begrüßt die Solidaritätsbekundungen aus der Bundesliga nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd. "Es freut mich sehr, das zu hören“, sagte Smith (76) der Bild am Sonntag zu den Protesten aus der vergangenen Woche von Jadon Sancho und Achraf Hakimi (Borussia Dortmund) sowie Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach). An diesem Wochenende kam es auf den Plätzen erneut zu ähnlichen Aktionen, unter anderem in Dortmund und Leverkusen.

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"Sie haben offenbar verstanden, dass George Floyd auch sie repräsentiert. Er repräsentiert ein System, das Hilfe benötigt“, sagte der einstige Weltklasse-Leichtathlet. "Ein globales System der Liebe und der Solidarität, das auch von politischen Führern bedroht wird. Es braucht viele Menschen, um dieses System zu schützen und zu stärken. Und um jene zu stürzen, die es vergiften wollen.“

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 Gerechtigkeit für den ermordeten George Floyd: BVB-Profi Jadon Sancho mit einer klaren Botschaft nach seinem Treffer zum 2:0 gegen den SC Paderborn am 29. Bundesliga-Spieltag. Zur Galerie
Gerechtigkeit für den ermordeten George Floyd: BVB-Profi Jadon Sancho mit einer klaren Botschaft nach seinem Treffer zum 2:0 gegen den SC Paderborn am 29. Bundesliga-Spieltag. ©

Smith hatte am 16. Oktober 1968 bei der Siegerehrung zum 200-Meter-Rennen der Olympischen Spiele in Mexiko zusammen mit seinem drittplatzierten Landsmann John Carlos (75) die behandschuhte Faust in den Himmel gereckt. Die Geste zählt zu den markantesten Symbolen der Sportgeschichte.

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