15. März 2019 / 16:05 Uhr

Eklat nach Champions-League-Aus: PSG stellt Adrien Rabiot frei - "Inakzeptabel!"

Eklat nach Champions-League-Aus: PSG stellt Adrien Rabiot frei - "Inakzeptabel!"

Redaktion Sportbuzzer
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Adrien Rabiot wurde von PSG für zwei Wochen vom Trainings- und Spielbetrieb ausgeschlossen.
Adrien Rabiot wurde von PSG für zwei Wochen vom Trainings- und Spielbetrieb ausgeschlossen. © imago/Buzzi
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Einen Tag nach der Champions-League-Niederlage gegen Manchester United wurde Paris-Profi Adrien Rabiot beim Feiern in einem Nachtklub gesichtet. Nun hat der Verein die Konsequenzen gezogen und das Eigengewächs bis Ende März vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt.

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Bereits seit Wochen gilt das Verhältnis zwischen Adrien Rabiot und Paris Saint-Germain als angespannt. Doch dieses Fehlverhalten brachte das Fass aus Klub-Sicht zum Überlaufen: Während die anderen PSG-Spieler nach dem bitteren Champions-League-Aus im Achtelfinale gegen Manchester United (PSG scheiterte trotz eines 2:0-Sieges im Hinspiel) ihre Tränen innerhalb der eigenen vier Wände trockneten, feierte Rabiot am Tag danach mit Freunden und Verwandten in einem Pariser Nachtklub.

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Ein entsprechendes Instagram-Video, das inzwischen wieder gelöscht wurde, zeigte den singenden Fußballstar. Nachdem auch die Verantwortlichen von diesem Wind bekommen hatten, zogen sie die Konsequenzen. Laut L'Equipe-Informationen wird der 23-Jährige bis zum 27. März vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Im Anschluss soll über das weitere Vorgehen entschieden werden. Zuletzt wurde der Mittelfeldspieler mit anderen Topklubs wie dem FC Bayern München und dem FC Barcelona in Verbindung gebracht.

Seit Dezember 2018 kam Rabiot nicht mehr für PSG zum Einsatz

Gegenüber dem französischen Sender RMC ließ der seinerseits umstrittene PSG-Sportdirektor Antero Henrique seinem Unmut in Bezug auf die Partynacht freien Lauf: "Das ist ein inakzeptables Verhalten und eine unprofessionelle Einstellung von Adrien Rabiot gegenüber dem Verein, seinen Teamkollegen und Anhängern."

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Bereits seit Ende des vergangenen Jahres sind die Fronten zwischen dem Spieler und den Klub-Bossen verhärtet. Nachdem Rabiot einer Vertragsverlängerung nicht zugestimmt hatte, wurde er nicht mehr berücksichtigt und in die zweite Mannschaft versetzt. Trotz der Verbannung, an der PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi entscheidend beteiligt gewesen sein soll, nominierte Trainer Thomas Tuchel den 23-Jährigen für das Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester United. Nun scheint das Tischtuch jedoch endgültig zerschnitten.

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