15. September 2020 / 09:49 Uhr

PSG-Star Neymar entschuldigt sich für Platzverweis und bekräftigt Rassismus-Vorwürfe: "Es ist genug"

PSG-Star Neymar entschuldigt sich für Platzverweis und bekräftigt Rassismus-Vorwürfe: "Es ist genug"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Neymar wurde in der Schlussphase des Ligaspiels gegen Marseille vom Platz gestellt.
Neymar wurde in der Schlussphase des Ligaspiels gegen Marseille vom Platz gestellt. © imago images/PanoramiC
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Nach seinem Platzverweis beim Karten-Festival zwischen Paris Saint-Germain und Olympique Marseille sich Neymar für seinen Aussetzer entschuldigt. Er hätte einen kühlen Kopf bewahren sollen. Andererseits erneuerte der Brasilianer seine bereits geäußerten Rassismus-Vorwürfe.

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Der brasilianische Stürmerstar Neymar von Paris Saint-Germain hat sich nach den Vorkommnissen beim Spiel gegen Marseille für sein Verhalten entschuldigt, die Rassismusvorwürfe aber erneuert. "Rassismus und Intoleranz sind nicht akzeptabel“, schrieb Neymar in einem Beitrag auf Instagram. "Rassismus existiert, aber wir müssen ihn stoppen. Nicht mehr. Es ist genug.“

Der 28-Jährige hatte in der Schlussphase des Ligaspiels gegen Olympique Marseille (0:1) am Sonntag die Rote Karte gesehen, weil er seinem Gegenspieler Alvaro Gonzalez mit der flachen Hand auf den Hinterkopf geschlagen hatte.

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Via Twitter beschimpfte Neymar den Spanier später als "Idioten“ und bedauerte es, diesem nicht ins Gesicht geschlagen zu haben. Der Auslöser seines Ausrasters seien rassistische Äußerungen gewesen, bekräftigte Neymar jetzt erneut. Die Unparteiischen hätten nicht reagiert, als er sie auf die rassistischen Äußerungen hingewiesen habe, schrieb Neymar. "Heute, mit einem kühlen Kopf“ hätte er es ignorieren und dem "Weg des sauberen Fußballs“ folgen sollen.

Er akzeptiere seine Bestrafung, hoffe aber, dass der Verursacher auch bestraft werde. Gonzalez und auch Marseilles Trainer André Villas-Boas hatten die Vorwürfe nach dem Spiel zurückgewiesen, während PSG sich mittlerweile demonstrativ an die Seite Neymars gestellt hat.