31. August 2019 / 13:12 Uhr

PSG-Sportdirektor verrät Stand im Neymar-Poker: "Er kann gehen, wenn..."

PSG-Sportdirektor verrät Stand im Neymar-Poker: "Er kann gehen, wenn..."

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Neymar darf PSG bei einem passenden Angebot verlassen. Allein: Das ist bisher nicht in Paris eingetrudelt.
Neymar darf PSG bei einem passenden Angebot verlassen. Allein: Das ist bisher nicht in Paris eingetrudelt. © Getty
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Das Transfer-Tauziehen um Superstar Neymar hält sowohl Paris Saint-Germain als auch den FC Barcelona in Atem - und nervt inzwischen alle Beteiligten. Ob es tatsächlich zu einem Transfer kommt, bleibt ungewiss.

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Fast täglich gibt es neue Meldungen im Transfer-Poker um Superstar Neymar. Was bisher bekannt ist: Der Brasilianer würde nur zwei Jahre nach seinem 222-Millionen-Euro-Rekordtransfer vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gern wieder zurück an die alte Wirkungsstätte wechseln. Trotz wochenlangen Verhandlungen konnte bislang keine Einigung zwischen allen drei Parteien erzielt werden. Die Zeit wird knapp: Das Transferfenster schließt am Montag.

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PSG-Sportdirektor Leonardo: "Das hängt von Barcelona ab"

Ein Wechsel wird zunehmend unwahrscheinlich. Dabei hat PSG nach eigenem Bekunden durchaus Interesse an einer Einigung, wie Sportdirektor Leonardo nach dem 2:0-Sieg des französischen Meisters in Metz bestätigte. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass er gehen kann, wenn ein Angebot eingeht, das uns zufriedenstellt", erklärte der ehemalige Stürmer. "Bis jetzt gab es keine Einigung." Und die erwartet Leonardo auch nicht: "Das hängt von Barcelona ab..."

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Auch der FCB scheinen im teuren Poker um das einstige Santos-Juwel inzwischen die weiße Fahne zu hissen und eine zweite Verpflichtung von Neymar abzuschreiben. Die Katalanen hatten zuletzt 130 bis 140 Millionen Euro und den Transfer des Ex-Schalkers Ivan Rakitic (31) sowie eine einjährige Leihe des Ex-Dortmunders Ousmane Dembélé angeboten.

Dembélé-Berater: "Ousmane will sich bei Barcelona durchsetzen"

Doch nicht nur die Ablösesumme scheint ein Problem zu sein. Dembélé-Manager Moussa Sissoko hatte dem französischen TV-Sender TF1 vor wenigen Tagen gesagt, dass ein Wechsel des 22-Jährigen „ausgeschlossen“ sei. „Ousmane wird zu 100 Prozent bleiben“. Der Jungstar, so Sissoko, „will und wird sich bei Barcelona durchsetzen“, erklärte er.

Barcelonas Trainer Ernesto Valverde hat die Nase vom Neymar-Poker inzwischen gestrichen voll. „Ich kann es kaum erwarten, dass das Transferfenster schließt. Dann können wir uns alle ein bisschen ausruhen und wissen, wie die Dinge sind“, grollte der Coach am Freitag. "Über Neymar habe ich nichts zu sagen. Er ist ein Spieler aus einem anderen Team, wir respektieren unsere Gegner. Wenn das Thema vorbei ist, wird es ein für allemal vorbei sein.“ *Auf einer Nervigkeits-Skala hätte das Thema "9,5 oder so.“ *

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Valverde will Rakitic nicht mit Neymar tauschen

Der Trainer hat auch angekündigt, in keinem Fall auf Ivan Rakitic verzichten wollen. "Er ist ein großartiger Spieler, der hier viel gespielt hat", sagte der Trainer über den Vizeweltmeister aus Kroatien, den sein Klub gern in den Neymar-Deal einbauen würde - offenbar gegen den Willen von Valverde.

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