20. Juni 2019 / 17:16 Uhr

Bericht: PSG fordert irre Fantasie-Summe für Neymar - Dreiecks-Poker mit Griezmann?

Bericht: PSG fordert irre Fantasie-Summe für Neymar - Dreiecks-Poker mit Griezmann?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Neymar könnte PSG in diesem Sommer nach zwei Jahren wieder verlassen.
Neymar könnte PSG in diesem Sommer nach zwei Jahren wieder verlassen. © imago images / PanoramiC
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Neymar sorgt für Schlagzeilen, will PSG offenbar verlassen: Laut "Le Parisien" hängt der Klub von Trainer Thomas Tuchel seinem Superstar ein sattes Preisschild um, damit Real Madrid und Barca nicht anbeißen. Welche Rolle spielt Antoine Griezmann, dessen Transfer zum FC Barcelona seit Wochen in der Schwebe ist?

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Paris Saint-Germain will mögliche Interessenten für Superstar Neymar abschrecken - aber hat das auch Erfolg? Immer lauter werden die Stimmen, die den Brasilianer mit einer Rückkehr nach Spanien in Verbindung bringen, wo Real Madrid und Ex-Klub FC Barcelona locken. Bei PSG soll der 27-Jährige schon längst nicht mehr glücklich sein. "Ich will nicht mehr bei PSG spielen. Ich möchte zurück nach Hause gehen, von wo ich niemals hätte weggehen dürfen", sagte er laut Mundo Deportivo.

PSG-Boss Nasser al-Khelaifi hatte sich den Rekordtransfer (Neymar kam 2017 für 222 Millionen Euro aus Barcelona) gerade ungewohnt heftig zur Brust genommen. Sowohl indirekt ("Die Stars sind nicht da, um sich selbst zu gefallen, ich will keine Starallüren mehr") als auch unmittelbar ("Niemand hat ihn gezwungen, hier zu unterschreiben") machte der Katari seinem Ärger über den Superstar Luft, der in den vergangenen Monaten eher mit exzentrischem Gehabe als mit Leistung auf dem Platz auf sich aufmerksam machte.

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PSG hängt Neymar ein sattes Preisschild um

Trotzdem hängt al-Khelaifi seinem Topstar ein sattes Preisschild um - mit dem er einen Abgang im Sommer unbedingt verhindern will. Laut Le Parisien ruft PSG für Neymar satte 300 Millionen Euro Ablöse auf. Ein Fantasiebetrag, der die potenziellen Käufer Real Madrid und FC Barcelona abschrecken soll.

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Wirre Fantasiesummen und Neymar - da war doch was! Vor zwei Jahren gab Paris 222 Millionen Euro für den Brasilianer aus, das war eine Ausstiegsklausel seines Vertrags in Barcelona. Bei der Aufsetzung des Kontraktes hatte wohl niemand auch nur im Entferntesten damit gerechnet, dass diese Summe jemals gezahlt werden würde. Barcelona hat sich getäuscht - tut PSG das aus?

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Was dagegen spricht: Real Madrid ist nach den Transfers von Eden Hazard (kommt für 100 Millionen Euro von Chelsea), Luka Jovic (60 Mio./Frankfurt) und Rodrygo (45 Mio./Santos), der als legitimer Erbe Neymars gehandelt wird, bereits gut aufgestellt und gab bereits satte 300 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Und Barcelona hat angesichts von Coutinho, Ousmane Dembélé, Lionel Messi und Luis Suarez eigentlich kaum Bedarf, zumal auch Antoine Griezmann kommen soll.

El Mundo bringt deshalb eine verwinkelte Möglichkeit ins Spiel. Demnach wolle der FC Barcelona sich aus dem Vorvertrag mit Antoine Griezmann zurückziehen, um Neymar zu finanzieren. Dessen Ersatz bei PSG soll dann Griezmann werden, bei dem Barcelona PSG das Vorrecht eines Transfers einräumen würde. Die jüngsten Meldungen beim Griezmann-Transfer, der sich seit Wochen kaugummiartig hinzieht, könnten darauf hindeuten, dass es sich beim Bericht von El Mundo um mehr handelt als ein bloßes Gerücht. Wirr, wirrer, Fußball-Transfermarkt!

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